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Den heutigen Tag haben wir zur freien Verfügung.
Darum haben wir den Viehmarkt in Sineu als Ziel unser Unternehmung
ausgesucht. Heiko und ich sind schon häufiger auf diesem sehr
interessanten Markt gewesen, aber bei den übrigen Wanderfreunden
ist er noch unbekannt.
Wir fahren mit zwei Autos; Hans fährt den
Astra (Thomas hat heute auch frei von uns), Heiko wieder den Renault.
Die arme Christine leidet wieder, aber es geht auch diesmal ohne
Malheur aus.
Nachdem wir in Sineu die Autos geparkt haben,
gehen wir zu der kleinen Bodega, in der wir nach dem Marktbummel
einkehren wollen, um allen die Örtlichkeiten zu zeigen. Noch
ist es leer in dem kleinen Weinkeller. Wir verabreden und für
ca. 12.15 Uhr , und in einzelnen Gruppen trennen wir uns.
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| Im Café Sa Placa genehmigen wir uns einen
Cortado im Café Sa Placa, leider sind die wenigen Plätze
vor der Bar besetzt, so dass wir uns nach drinnen setzen. Es ist wieder
höchst interessant, die Gäste zu beobachten. In diesem Lokal
soll es übrigens das beste Frito Mallorquin geben. |
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| In der Bodega ist es rappelvoll - kein
Sitzplatz, was tun? Wir warten bis am Rande ein kleiner Tisch frei
wird, dann noch einer, und ich gehe und frage nach der Möglichkeit
für 9 Personen. Es ist eng, aber es geht. Wir bestellen uns Rotwein
und packen unser Frühstück aus. Es ist unheimlich urig!!
Die Stimmung ist prima, wir haben viel Spaß. |
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| Von Sineu aus fahren wir weiter nach Sant Joan
ins Herrenhaus Els Calderers. Dieses Anwesen haben wir vor zwei Jahren
besichtigt und waren sehr beeindruckt. Darum kam der Vorschlag diees
Besuches von uns und wurde auch mit Interesse von unseren Mitwanderern
aufgegriffen. |
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Das Landgut Els Calderers wurde im
Jahre 1700 erbaut und 1993 kam eine mallorquinische Familie auf die
Idee, zu zeigen, wie das Landleben in der guten alten Zeit aussah.
So entstand dieses Museum, in dem bestaunt werden kann, wie Hausherren
und Dienerschaft - auf dem jeweiligen Niveau - in der Zeit lebten. |
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Uns beeindrucken die Räume und ihre Einrichtungen, z.B. das
"Klavierzimmer" mit der Frau am Klavier, das Esszimmer
mit der wunderschön gedeckten Tafel, die Küche, nicht
zu vergessen der riesige Weinkeller, die Kornkammer mit den Vorräten
aus Garten und Feldern, und auch hofeigene Kapell
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In den Stallungen draußen
sehen wir alle möglichen einheimischen Tiere, wie die bekannten
porc negres, die schwarzen Schweine. |
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Wir sitzen nach unserem Rundgang im Garten und
genießen die Sonne. Es ist ein herrlicher Tag! Gegen 16 Uhr
ist unser Rundgang beendet.
Für 19 Uhr haben wi rin Inca im Restaurant
"Can Amer" einen Tisch bestellt. Hans, Ursula und Brigitte
wollen sich die Zeit bis dahin vertreiben, während wir Übrigen
es vorziehen, nach Alaró zurück zu fahren. Aber mit
6 Personen in einem PKW? Geht alles - die Chicas auf der Rückbank
nehmen Uta auf den Schoß - oder war es Birgit
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| Egal, es war zwar eng, aber es war auch recht lustig.
Als wir eine Polizeistreife passieren, verschwindet ein Kopf von der
Hinterbank in der Versenkung - keine Gefahr! |
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Um 19 Uhr treffen wir uns alle neun im Celler
C'an Amer. Inca ist bekannt für seine vielen Keller - und dies
ist einer der bekanntesten. Die Wirtsleute haben seinerzeit anlässlich
der Olympischen Spiele für das leibliche Wohl der Sportler
gesorgt.
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Man betritt durch eine kleine unscheinbare Tür
unter einer cremefarbenen Markise das Lokal und geht eine lange
Treppe hinunter, links und rechts der Stufen liegen Orangen und
dazwischen brennen Kerzen. Geradezu ist der Tresen mit der dahinterliegenden
Küche. Paprika- und Knoblauchketten hängen zur Deko an
den Wänden. Riesige Weinfässern umsäumen den Keller
und alles ist sehr geschmackvoll dekoriert. Es lohnt sich, die Augen
schweifen zu lassen. Uns bedient der Camarero, den wir schon seit
unserem ersten Besuch vor einigen Jahren kennen.
Heiko und ich essen diesmal das gleiche Gericht;
als Vorspeise Sopa de Pescado, dann Escaldums con ensaimada. Andere
von uns wählen Milchlamm, Calamares rellenos, Lechonas u.a.
Danach gibt es noch Postres, dann geht es "heim".
Der Ausklang des Tages mit Uta und Birgit findet
im "Al Punto" statt.
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