19. Februar 2002
Dienstag
 
Cala Deya
Entlang der malerischen Westküste von
Puerto Sóller zur romantischen Cala Deia

(mittelschwere Wanderung, ca. 4,4 Std.,
ca. 500 Höhenmeter, Anfahrt ca. 45 Min.)
 
Abendessen im Restaurant Gaia
zum Tagesmenue
 

Heute wollen wir auf den 1090 m hohen Berg L'Ofre.

Wir frühstücken um 8.30 Uhr und warten auf die Leihwagen - die Verzögerung, mit der die Autos geliefert wurden, ist typisch español.

Dann geht's los. Im Astra fahren Thomas (Fahrer), Ursula, Hans, Birgit und Brigitte, im Scenic Heiko (Fahrer), Anja, Christine, Uta und ich.

Wir fahren zunächst auf Santa Maria, dann geht's rechts ab nach Bunyola. Am Bahnübergang müssen wir halten und den "Roten Blitz", die Schmalspurbahn von Palma nach Sóller, passieren lassen.

Dann fahren wir Richtung Sóller durch den Tunnel. Es ist zwar sonnig, aber in der Höhe und den Bergen hängen etliche graue Wolken. Unser Ziel, der L'Ofre ist nicht zu sehen. Das ist der Grund, warum Thomas unser heutiges Vorhaben streicht und umdisponiert.

Warten im Café auf den Leihwagen
der "Rote Blitz"
In Port Sóller stellen wir die Autos am Hotel Rocamar ab und starten die Tour, die eigentlich für Donnerstag geplant war. Wir wanden entlang der Westküste, klettern über umgestürzte
durch Olivenhaine Hans sucht nach dem Weg umgestürzte Büme
Bäume, durch ausgetrocknete Barrancos, werden mit ungeahnten Hindernissen konfrontiert
Ausblicke Thomas erklärt
Picknickpause immer noch Pause
Auf einer Olivenbaumterrasse machen wir Picknick im Sonnenschein mit Boccadillos de Ensalada átun (Rezept von Jutta - lecker!), selbstgebackenem Kuchen, Obst, Rotwein und Wasser. Es ist herrlich und unsere Stimmung ausgezeichnet.
auf dem Weg oben auf dem Weg unten
Rückblicke die weißen Felsen vor Cala de Deya
Abstieg zu Cala de Deya Die vorausberechnete Zeit wird knapp, denn durch die umgestürzten Bäume als Folge der Novemberstürme müssen immer wieder neue Hindernisse überwunden werden.

Es tun sich uns immer wieder wunderschöne Blicke zum Wasser auf, und wir genießen die Sicht entlang der Küste. Die drei riesigen weissen Felsen im Wasser signalisieren uns die Einfahrt zur Cala de Deía. Von hier aus geht es nach oben in den Ort Deía.

Es ist jetzt 16.30 Uhr und wir überlegen, in einer Bar eine Erfrischung zu uns zu nehmen, bevor wir in den Bus steigen, der uns zu unseren Autos bringen soll. Aber Fehlanzeige, unser Bus steht schon bereit - es gab eine Fahrplanänderung, von der wir nichts wussten. Da haben wir ja ein Riesenglück!

Cala de Deya Cala de Deya

Wir fahren entlang der Küste nach Port de Sóller und genießen den Blick auf das Wasser aus einer anderen, höheren Perspektive.

Unsere Rückfahrt geht auf Heikos Anregung nicht wieder durch den Tunnel sondern über den Berg in Serpentinen. Arme Christine, beim Autofahren und speziell bei Serpentinen hat sie massive Magenprobleme, mal mehr mal weniger, und Heiko versucht deswegen, einigermaßen "sanft" zu fahren.

Blick auf Deya

Nach diesem Tag haben wir uns auch wieder unser heutiges Gourmet-Menü verdient, das um 19:30 Uhr im "Gaia" serviert wird.

Den abschließenden Absacker nehmen wir in der Bar "El Punto" - unserem Stammlokal - zu uns.