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18. Februar 2002
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Montag
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Castillo de Alaró
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Aufstieg
durch Oliven- und Johannisbrotbaum-Terrassen zur Burgruine
von Alaró in 822 m Höhe
(leichte bis mittelschwere Wanderung,
ca. 4 Std. Gehzeit, ca. 600 Höhenmeter)
Mittagessen im urigen Berggasthof Es
Verger
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Die Nacht war etwas "abendessenbelastet"
(die späte Zeit ist einfach ungewohnt für uns), und nach
dem Frühstück nehmen wir unsere Picknicktüten in
Empfang. Dann geht es in Richtung Castell de Alaró.
Wir verlassen das Städtchen Alaró
nach Norden, woei Thomas uns durch die "Villengegend"
führt. Dort stehen nette "kleine" Häuschen,
die z.T. auf neue Besitzer warten. So die "Cassita", die
für 1,8 Mio. DM verkauft werden soll ..... !
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Von der Straße hat man
einen sagenhaften Blick auf den Ort und das weite Land und dahinter
sind die Berge und weit oben das Castell de Alaró - unser heutiges
erstes Ziel.
Wir wandern durch blühende Mandelbaumhaine,
über Terrassen mit alten verkrüppelten Oliven- sowie Johannisbrotbäumen
auf Serpentinenstraßen und Abkürzungen querbeet. Wir
haben herrlichen Sonnenschein, und nach ca. 2 Stunden sind wir oben
angekommen, auf dem Puig de Alaró mit seiner Burgruine.
Hier oben haben im Jahre 1285 die Soldaten Bassa
und Cabrit die Burg gegen die Truppen des Königs Alfons III.
von Aragon verteidigt. Dieser ließ sie später am lebendigen
Leibe am Spieß rösten.
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Leider ist es sehr diesig, und dadurch haben wir fast keine Sicht.
Die Kathedrale von Palma - bei klarer Sicht hervorragend zu erkennen
- ist heute leider nur zu ahnen. Hier oben ist z.Zt. keine Bewirtschaftung,
es wird gebaut.
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Gott sei Dank haben wir unsere Picknicktüten.
Wir machen eine Trink- und Obstpause und dann geht es runter zum
Landgasthof Es Verger.
Spezialität dieses urigen Gasthofes ist die
"weltbekannte" Lammschulter. Da ich Probleme mit dem Verzehr
von Lammfleisch habe, nehme ich chuletta de cerdo (Schweinekotelett).
Dazu gibt es köstlichen Vino tinto und gut gestärkt machen
wir uns - immer noch bei Sonnenschein - auf den "Abstieg"
nach Alaró.
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Montags hat das Restaurant "Gaia" Ruhetag,
darum gehen wir abends in die Bar unseres Hostals gegenüber.
Die Lammschulter vom Mittag war so reichlich, dass eigentlich alle
noch satt sind und nichts essen wollen. So freuen wir uns über
die kleinen Tapas, die und die Wirtin unaufgefordert an den Tisch
bringt. Es handelt sich um Oliven und kleine Häppchen mit Sobrasada.
Heiko und ich trinken zunächst einen Tutti, dann stellt und
die Wirtin eine Flasche Anis seco auf den Tisch - zum Selbermixen
mit Palo.
Mit einem kleinen Kreis (Anja, Christine, Birgit
und Uta) nehmen wir später einen Lokalwechsel vor und landen
in unserer von nun an "Stammkneipe" in der Ecke des Placas.
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