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Heute müssen wir früh hoch. Der
Wecker klingelt um 6:50 h. Wir sind um 7:50 h gestiefelt und mit
gepackten Rucksäcken zum Frühstück und dürfen
schon in den Speisesaal. Danach "zack-zack" zur Bushaltestelle
- der angepeilte Bus kommt natürlich n i c h t - wie wir es
uns beinahe dachten. Aber wir kommen noch pünktlich zum "Guagua".
Am Teide-Bus - Linie 348 / Abfahrt 9:15 h - eine Riesenschlange
- wir haben Zweifel, überhaupt mitzukommen (Drängel- Drängel)
- Es wird ein zweiter Bus eingesetzt. Mit
dem Bus raus aus Puerto de la Cruz geht's über Orotava in die
Berge. Man sieht in der Region Orotava viel Weinanbau.
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Die Weinstöcke sind
hier völlig anders "getrimmt" als in Deutschland
- langgestreckte Rebzweige werden bodennah oder baldachinartig getrimmt.
Der Bus schraubt sich höher
und höher. Die Vegetation wechselt ständig. Farne - Baumheide
- Kiefern erst groß, dann kleiner werdend und schließlich
kaum noch Bewuchs - Endstation am Parador in den Cañadas.
Man ist hier wirklich wie
in einer Mondlandschaft - auf über 2000 m Höhe. Es ist
zu erkennen, dass die Cañadas Teil eines riesigen Kraters
sind, aus dem der Kegel des Teide steil aufragt -
noch einmal rund 1800 m. Hier auf der Südseite ist kein Schnee
am Gipfel zu sehen, den man sonst immer vom Norden ausmachen konnte.
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| Nachdem wir uns am zentralen Aussichtspunkt
über die dort beginnenden Wanderwege informiert haben, entscheiden
wir uns für die Route no. 3, die mit einer Laufzeit von |
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2 Std. 10 Min. angegeben ist.
Wir laufen los und anfangs scheint es ein Spazierweg zu sein, breit
und ausgelatscht. Bald merken wir jedoch, dass es sehr gut ist, in
festen Wanderstiefeln zu laufen. |
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| Auch den Stock mögen wir
nicht missen. Diese "einfache" Tour ist schon grandios in
dieser Vulkanlandschaft mit Lavafeldern, Geröllhalden, Abbrüchen
- unwirtlich und unwirklich und dann wieder blühende Pflanzen,
Eidechsen. |
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Bis kurz vor Ende der Tour
ist es auch für Verena mit ihrer Höhenangst problemlos.
Die Abbrüche und steilen Grate sind nicht an unserem Weg -
eben bis kurz vorm Ende. Da müssen wir die letzten 15 Miuten
noch steil bergan und am Rand des Weges geht es steil bergab. Aber
Verena hat es gut gepackt.
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| Wir haben jetzt noch gut
2 Stunden Zeit bis zur Rückfahrt des Busses. Am "Imbiss"
vom Parador holen wir uns eine Stärkung - wieder mal "Papas
Arrugadas con Mojo". Dieses einfache Gericht hat es uns angetan.
Dazu ein gutes Gläschen Vino Tinto ... |
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und das alles in der Sonne, windgeschützt auf den Steinstufen
des Paradors. |
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Der 348er Bus startet um kurz nach 16:00 h. Wieder
geht es in vielen Serpentinen durch den Krater und schließlich
den Berg runter. Jetzt in der Nachmittagssonne entstehen ganz andere
Eindrücke als auf der Hinfahrt.
Wir sind schneller in Puerto de la Cruz als im
Fahrplan vorgesehen und bekommen dadurch um 17:30 h noch den 354er
Bus Richtung Longuera. Somit sind wir auch pünktlich zum Abendessen
im Hotel.
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Später gehen wir noch zu einem
"kanarischen Abend" ins Restaurant von Romantica I. Aber
nach einem Gläschen Rosado verlassen wir das Lokal "fluchtartig".
Wir empfanden diese Veranstaltung als Farce - die Residenten
von Romantica I zelebrierten sich selbst. |
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