Dienstag
08.07.2003
Eger - Stadterkundung
 
 
Wir frühstücken auf der Terrasse in Ruhe und bei Sonnenschein in einer angenehmen, entspannten Atmosphäre mit Superservice. Danach schlendern wir in Richtung Altstadt
(15 Minuten).
Die Basilika, unser erster Anlaufpunkt, ist von 11-12 Uhr geschlossen - es ist jetzt 11:10 Uhr. Gegenüber im Innenhof des Lyzeums sehen wir die Dekoration eines Theaterstückes - und erkennen "Anatevka". Wir schlendern weiter über die Szechenyi utca (Fußgängerbereich) ...

... zur Markthalle und lassen dort das rege Treiben auf uns einwirken.

Danach geht es zum Dobo ter. Von dort hat man schon einen tollen Blick auf die Burg.

Istvan Dobo hat dem 1. Türkensturm widerstanden und die Burg gegen eine
20-fache türkische Übermacht verteidigt - diesen Sieg symbolisiert das Denkmal auf dem Platz.

Beherscht wird der Platz, neben dem Dobo-Denkmal, von der Pfarrkirche St. Antonius und dem daneben liegenden Minoriten-Kloster. Wir statten der Kirche einen Besuch ab, bevor wir etwas für unser leibliches Wohl tun. In einem Café am Rande des Dobo ter essen wir einen
"Gundel palacsinta" und trinken eine Erfrischung bevor Heiko ...
... "in die Luft geht", sprich auf das 35 Meter hohe Minarett mit 97 Stufen. Hierbei handelt es sich um das nördlichste alte türkische Bauwerk Europas.
Dann geht's auf die Burg. Es ist eine sehr große Anlage. Man ist z.T. noch mit Ausgrabungen beschäftigt ist.
Die noch nicht präparierten Reste der Fundamente sind ...
... ein toller Blick vom Minarett auf Stadt und Burg...
... wie überall in Ungarn mit Dächern vor den Witterungseinflüssen geschützt. Den ehemaligen gotischen Bischofspalast aus dem 15. Jahrhundert hat man sehr schön wiederhergestellt bzw. rekonstruiert mit den wunderschönen Arkaden an der Vorderfront.
Zurück in der Altstadt finden wir - nach etwas längerem Suchen - die schmiedeeisernen Fazola-Tore in der Kossuth Lajos utca im Rathaus des Komitats Heves
Wir essen in der Bacchus Panzio zu Abend, heute im Garten, und machen anschließend wieder einen Gang ins "Tal der schönen Frauen", ins Szepasszony-völgy. Zunächst sitzen wir wieder in "unserem" Keller Nr. 29, reißen dann aber aus, als dort eine Gruppe angetrunkener Russen einfällt, laut anfängt zu grölen und auch andere Gäste vertreibt.

In der "Kulacz-Czarda" trinken wir noch einen Roten Bikavér. Die Stimmung und die Atmosphäre ist sehr schön und um 23 Uhr ist dort Schluß. Und auch wir lassen den Tag ausklingen.

 

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