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Sonntag
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06.07.2003
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Visegrád
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Nach einem guten Frühstück verlassen
wir das Hotel Mathyas Rex, um weiter nach Visegrád zu fahren.
Was erwartet uns wohl dort? Wird es ein ebenso schönes Haus
sein wie hier in Szentendre? Beide Häuser haben wir durch das
Internet entdeckt und gebucht. Hier in Szentendre waren wir begeistert!
Nach Visegrád ist auch nur ein kurzer Weg.
Rechter Hand liegt die Donau und in der Donau nach einigen Kilometern
die Szentendre-Insel. Wir passieren die Stelle mit dem Hinweis auf
die Fähre nach Vac, mit der wir am Montag nach Eger fahren
werden. Am nördlichen Ende der Szentendre-Insel sehen wir die
kleine Fahrrad- und Fußgängerfähre, mit der wir
1999 mit Grefes zusammen, aus Esztergom kommend, auf die Insel übergesetzt
sind.
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Linker Hand sehen wir oben auf dem
Berg die Burg von Visegrád liegen. Wir fahren Richtung Zentrum,
finden die Fö utca 49 mit dem Hotel "Mátyás
Tanya". |
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Wir fahren in die Einfahrt, gehen den langen
Weg Richtung Haus. Rechts sehen wir mehrere Bänke und Tischreihen,
zum Teil eingedeckt
(es ist auch ein Etterem).
Oben angekommen empfängt uns ein "Faktotum" und
führt uns auf unser Zimmer. - Ein Schock gegenüber dem
Haus und Zimmer in Szentendre! Plüschig, abgerissene Gardinen,
gegenüber im eingezäunten Garten zwei Schäferhunde,
die bei jeder Bewegung anschlagen (Wachhunde!).
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| Wir packen das Nötigste aus und suchen und
finden in unmittelbarer Nähe unseres Hotels die Reste des ehemaligen
Königspalastes von König Mathias. |
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| Der während der Türkenkriege teilweise
zerstörte Palast wurde später von Erdmassen begraben. Seit
Jahrzehnten wird er nun ausgegraben und rekonstuiert. Im Mittelpunkt
dieser z.T. sehr schön restaurierten Anlage befinden sich die
Fragmente des Herkules-Brunnen aus rotem Marmor, eine gelungene Nachbildung
befindet sich im Hof. |
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Wir sehen Hallen mit vergoldeten Säulen,
Ballspielsäle, weitläufige Gärten mit Fischteichen
und Bassins. Heute kann man lediglich die Ruinen dieses legendären
Palastes besichtigen, aber bereits die Besichtigung der Ruinen ist
empfehlenswert: Überreste des Bades mit Kaltwasserbecken, Terrassen
und Säulen, ein Arkadengang mit spätgotischem Netzgewölbe
und andere Überbleibsel lassen die Schönheit und Größe
des ehemaligen Königspalastes erahnen. Im Jahre 1934 wurde mit
den Ausgrabungen aufgenommen. |
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Wir sind überrascht und angetan von dem Zustand des Palastes.
Eine Computeranimation
veranschaulicht das Ganze sehr real. Wir sind wirklich begeistert!
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In einem keiner Büfé (Saufbeisl) nehmen
wir eine kleine Erfrischung in Form eines Weines zu uns (0,4 l =124
Ft. = DM 1,--!). Leider gibt es in einem Büfé nichts
zum Beißen so gehen wir in die Pizzeria
Don Vito, essen jeder eine Mini-Pizza. Im Garten des Lokals
sitzen wir in der Nachmittagssonne und erfreuen uns an einem Feigenstrauch
an der Gartenmauer.
Später wollen wir in unserem Etterem richtig
zu Abend zu essen. Aber leider gibt es in diesem
3 Sterne Hotel & Etterem nur täglich bis 15 Uhr etwas zu
spachteln!
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Wir schlendern an der Donau entlang bei herrlichem
Sonnenschein und landen schließlich im Hoflokal "Udvar".
Ich esse dort eine Sauerkirschsuppe (kalt, eine ungarische Spezialität),
Champignonköpfe mit Reis, Heiko nimmt Gulaschsuppe und Sertespörkölt
(Schweinegulasch). Hier ist es recht urig, und das Essen schmeckt
gut. Wir lassen den Abend bei Don Vito mit einem Gläschen Wein
ausklingen.
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