Samstag
05.07.2003
Abreise / Szentendre
 

Um 10 Uhr steht die "Firma Avalon-Rent" auf der Matte, und wir übernehmen den Leihwagen, einen dunkelblauen Opel Corsa mit Klimaanlage.

Anläßlich unserer ersten Ungarn-Radwanderung - Wien - Budapest - im Jahre 1999 hatten wir Szentendre "links liegen gelassen". Dieses Versäumnis wollen wir jetzt nachholen.

Wir fahren in Richtung Moskva ter, dann auf der B 11 Richtung Esztergom. Bis Szentendre, unserem heutigen Ziel, sind es ca. 20 Kilometer.

Schnell sind wir dort angekommen, und nach einer Ehrenrunde durch den wunderschönen Ort entdecken wir "unser" (per Internet gebuchtes) Hotel, das "Mathyas Rex Panzio & Etterem".

Wir können - oh Wunder! - direkt vor dem Haus parken, eine Hotelgarage gibt es nicht. Aber der ganze Eingangsbereich ist videoüberwacht. Unser Zimmer liegt im 1. Stock und ist - wie das gesamte Haus - wunderschön! Es ist zwei Jahre alt und sehr schön und gediegen eingerichtet.

Die junge Frau an der Rezeption weist uns auf das Etterem im Keller mit seinen Menüaktionen hin. Wir essen dort einen kleinen Salat, trinken eine Erfrischung und gehen in den Ort.

Das an der Donau gelegene Künstlerstädtchen zeichnet sich durch seine einzigartige mediterrane Stimmung aus - und ist ein beliebtes touristisches Ausflugsziel.Verwinkelte schmale Straßen und Gassen, malerische Durchblicke, mannigfaltige Kirchen und vor allem zahlreiche Galerien zeitgenössischer Künstler machen diesen Ort zu einem kulturellen Erlebnis. Dass Szentendre sehr vom Tourismus lebt, erkennt man an den unzähligen Souvenirläden, die sich aneinander reihen, ebenso an den Lokalen, die voll auf Touristen eingestellt sind.

Wir schlendern hinauf zur Kirche und werfen einen Blick auf den Ort. Am Fö ter nehmen wir in einem der vielen Straßencafés Platz und genießen die Sonne, die Stimmung, den Wein - einfach unser gutes Leben.
Beim weiteren Erkunden des Ortes kommen wir am Donauufer an den Fähranleger zur Szentende-Insel. Hier waren wir 1999 von der Insel ...

... zum Ort übergesetzt und von unserem damaligen Reisebegleiter Fritz aufgenommen worden. Er ersparte uns die Rad-Fahrt durch Budapest und brachte uns direkt ins Hotel Liget am Hösök ter.

In einem Weinkeller essen wir am Abend ein Zanderfilet. Danach lassen wir die abendliche Idylle von Szentendre auf uns wirken und verbringen den restlichen Abend in einem idyllischen Gartenlokal bei lauer Luft und einem (?) Gläschen Wein.

 

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