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Dienstag
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01.07.2003
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Tiszaörs-fürdö - Hortobágy/Máta
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49 km
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| Wieder herrlicher Sonnenschein ! Wir starten um 9 Uhr mit "unserem"
Bus und fahren ... |
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... wann gehts denn nun los ...
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... Aufbruch ...
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... zunächst bis zur Bahnstation Pusztakettös
- einem kleinen Eisenbahnmuseum - das Heiko am Vortag im Vorbeifahren
fotografiert hatte.
Wir sehen dort eine alte Lok, eine Draisine, etliche alte Geräte
und Bahnanlagen, sowie den Kopf eines Triebwagens, der aus dem Stationsgebäude
herauszufahren scheint.
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| Anschließend geht es mit dem Rad weiter,
über Tiszaszölös bis Tiszaörveny
an die Tisza. Es ist teilweise etwas beschwerlich zu fahren - ausgefahrener
Feldweg - aber wir passieren wieder wunderschöne Sonnenblumenfelder. |
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Hier in Tiszaörveny
erwartet uns eine ganz wunderschöne Bootsfahrt in einem
Naturparadies. Mit 6 Booten á 4 Personen werden wir durch
schmale Theißarme zu großen Seenflächen gefahren.
Wir sehen Reiher (Silber-, Grau- und "Kurzbeinreiher"),
Kormorane, Störche und andere für uns unbekannte Vogelarten,
fahren durch Schilf und große See- und Teichrosenfelder. |
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| Wir sitzen mit Gina und Reiner in einem
Boot. Unser Bootsführer reicht uns einen "Kieker",
fährt mit uns kleine "Extratouren" und beschenkt uns
Frauen am Ende mit je einer wunderschönen Seerosenblüte.
Wir verstecken sie in unserem Ruc^^ksack, denn es ist natürlich
nicht erlaubt, diese edlen Exemplare zu pflücken. |
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Anschließend gibt es Mittagessen. Wir sitzen,
geschützt vor der Sonne, in einem überdachten Pavillon.
Heute ist Fischsuppe auf dem Tisch. Lecker!! Viel Fisch und
köstliche Suppe. Dazu das hervorragende Weißbrot,
das eingestippt die Suppe noch intensiver schmecken lässt.
Und wie immer gibt es Wein und Wasser und Säfte. Mit dem |
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Wein sind wir allerdings etwas zurückhaltender, denn die Sonne
knallt erbarmungslos vom Himmel (bei ca. 40° C - heute ist der
bis jetzt heißeste Tag!) und wir haben noch etwa 30 km vor
uns.
Auf dem Theiß-Damm radeln wir weiter, haben herrlichen Rückenwind
und es läuft wie geschmiert. Weite Strecken bin ich vor der
Gruppe und genieße die freie Fahrt und Sicht. Dann gesellt
sich Gina zu mir. Auch sie braucht es, sich mal etwas mehr anzustrengen,
sich "auszuarbeiten". Ich glaube, wir stoßen dafür
nicht bei allen Mitradlern auf Verständnis. Nach einer Trinkpause
erwartet uns der Bus mit Marietta, die auch wieder eine "schlappmachende"
Radlerin an Bord hat, sowie der Velotouring-Bus mit Gabor, der uns
zu unserem nächsten Ziel, dem Club-Hotel in Hortobágy-Máta
bringen soll.
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... so ein Nickerchen im
Halbschatten macht fit...
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| Gina ist ganz erstaunt, dass wir unsere
Fahrt nun auf diesem Wege fortsetzen sollen. Auf eine diesbezügliche
Frage erhält sie die etwas arrogante Antwort , dass sie ja durchaus
mit dem Rad weiterfahren könne! |
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Nach ca. 15 Minuten Busfahrt erreichen wir eine
traumhafte Clubanlage, bekommen unsere Schlüssel und begeben
uns mit dem Gepäck zu unseren Zimmern.
Doch - oh Schreck ! - es fehlt ein Koffer! Dann
klärt es sich auf! Der Page war bereits mit einem Gepäckstück
auf dem Weg zu unserem Zimmer! - Das ist Service
!!
Es handelt sich hier um ein 4-Sterne-Hotel mit einer supermodernen
Schwimmhalle mit 25m-Becken, Sauna, Solarium, zu dem Hotel gehört
eine namhafte Pferdezucht mit Reitgelegenheit. Aber wir haben natürlich
viel zu wenig Zeit, um diese wunderschöne Anlage zu besichtigen...
...denn wir "fallen" sofort ins Wasser.
Mein Gott, ist das schön! Wir bleiben ca. 1 Stunde im herrlichen
Wasser, das natürlich nicht so warm ist wie ein Thermalbad.
Manche Leute von uns stürzen sich in die
"Fluten" mit einem Kopfsprung vom Startblock und so mancher
Kopfsprung endet als "Bauchklatscher"! Naja, kann ja mal
passieren, keiner ist perfekt.
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