Wandern im unentdeckten Spanien!


In der Mitte der Aragonesischen Pyrenäen, in der Provinz Huesca, liegt das altemystische Königreich "Sobrarbe".Eine spärlich besiedelte Landschaft von beeindruckender Schönheit mit zahlreichen kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der Römer und Mauren. Dörfer, wo die Zeit still zu stehen scheint; Pinienwälder, grüne Täler, am Wegesrandwilder Thymian, Rosmarin und Lavendel.In den Lüften ziehen Adler und Geier ihre Kreise und im Hintergrund die über 3000mhohen Schneegipfel der Pyrenäen.


Entdecken Sie diesen unberührten Teil Spaniens zu Fuß, ein Abenteuer für alle natur- und kulturinteressierten Wanderer.
Die Wanderpfade sind weder ausgebaut noch gepflegt, sondern meist steinig auf felsigem Grund, teils durch ausgetrocknete Bäche. Gewandert wird in Höhen zwischen 500 und 1600m, wobei je Wandertag der maximale Höhenunterschied 300m beträgt. Tagesstrecken nur 10 - 15 km, um im geruhsamen Tempo und mit vielen Pausen in Ruhe die stille Natur und grandiose Bergwelt zu erleben. Temperaturen tags meist 20 - 25°C, nachts Abkühlung auf 10°C möglich.

Empfohlene Ausrüstung:
Kleiner Rucksack mit Trinkflasche, knöchelhohe Wanderstiefel,
strapazierfähige kurze- oder Kniebundhosen mit denen man zwischen Steinen und Dornen pausieren kann (es laden keine Bänke zum Verweilen ein!), Pullover, Kopfbedeckung, leichte Regenhaut, Wanderstab, Sonnenbrille.


Sie selbst sollten trittsicher und schwindelfrei sein.

Sie wohnen in der familiär geführten Pension "Casa Sidora" in Laspuña (Huesca), alle Zimmer mit Dusche und WC. Laspuña liegt 700m hoch am Rande des Nationalparks "Ordessa und Monte Perdido" unmittelbar vor dem 2300m hohen Pena Montanesa. Von Laspuña aus sieht man u.a. den 25km entfernten, schneebedeckten Gipfel des 3355m hohen Monte Perdido, der dritthöchste Berg der Pyrenäen.

Preis für 10 Tage bei eigener An- und Abreise 935,- DM.
Im Preis enthalten sind Unterkunft im 2-Bettzimmer, Vollverpflegung und Wanderbegleiter Mittags und abends 3Gänge-Menü, wobei Sie zwischen verschiedenen Gerichten wählen können; dazu Brot, Wasser und Wein (hervorragende spanische, heimische Küche, wo die Pommes noch selbst geschnitzt werden!). Bei ganztägigen Wanderungen bekommen Sie für mittags Proviant zum Mitnehmen.


(Verlängerungstage vor und nach den o.g. Wanderterminen sind ohne Programm möglich)
Teilnehmerzahl: max 8 (für Gruppen evtl. mehr).
Teilnahme an den Wanderführungen erfolgt auf eigene Gefahr. Der
Wanderbegleiter übernimmt keine Haftung bei Unfällen und Schäden.


An- und Abreiseempfehlung:
Mit Autozug bis Narbonne (Südfrankreich).
Dann Autobahn E 80 über Toulouse Richtung Tarbes.

Bei Lannemezan Abfahrt nach
Saint Lary (franz. Pyrenäen) - N929 - und durch den 3km langen Grenztunnel Aragnouet-Bielsa (1600m hoch) nach Espana.
Jetzt die N 138 weiter (steile Serpentinen!) Richtung Ainsa.
12 km davor links abbiegen und über die Brücke des reißenden Gebirgsflusses Rio Cinca (Nebenfluß des Ebro) 1km steil hoch nach Laspuña.

Termine:


27.5. - 6.6. 2002
10.6. - 20.6. 2002
19.9. - 19.9. 2002
23.9. - 3.10. 2002

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Tag,
Montag:
Eigene Anreise nach Laspuña.
20.00 Uhr, Begrüßgang durch Laspuña mit seinen 213 Einwohnern.
   
3.Tag,
Mittwoch:
10.00 Uhr, mit eigenen PKW's (Fahrgemeinschaften) nach Morillo de Tou
(15 km).
Rundgang durch das einst verlassene, heute wieder restaurierte Dorf. Von hier aus Wanderung auf dem Camino de Senderos durch hügelige Pinienwälder bis Ainsa. Rundgang durch diesen wunderschönen mittelalterlichen Ort mit Burg (vom Kirchturm 12.Jhd. weiter, Blick ins Land und Stausee Mediano). - 18.00 Uhr, zurück nach Laspuña.
4.Tag,
Donnerstag:
10.00 Uhr, Mit eigenen Pkw’s nach Ainsa (12km). Von hier aus Wanderung durch die vollkommene Stille der hügeligen Landschaft nach San Vicente, wo von ehemals 200 Einwohnern heute noch 11 hier ausharren. Von der Picknickterrasse des kleinen Restaurants genießen wir die Aussicht auf den langgezogenen Pena Montanesa, dem Hausberg von Laspuña. Nach Besichtigung der sehr interessanten kleinen romanischen Kirche (12.Jhd.) Wanderung weiter runter nach Labuerda am Rio Cinca.
18.00 Uhr, zurück nach Laspuña.

5.Tag,
Freitag:

10.00 Uhr, mit eigenen PKW’s rein in den Nationalpark "Ordesa und Monte
Perdido" durch die engen Schluchten des Rio Vellos mit seinen 1000m hohen
Felswänden (eine der beeindruckensten Europas!) bis zum kleinen Parkplatz
bei der Eremitage San Urbez (15km, 900m hoch). Von hier aus Wanderung im Canon de Anisclo mit seinen zahlreichen Wasserfällen hoch soweit die Füße tragen! Gleichen Pfad, der immer den Rio Vellos folgt, zurück bis zum Parkplatz. Mit PKW’s zurück über Buerba (5 Bewohner) und das auf einem Hügel gelegene Puyarruego (von der Terrasse des hübschen Rest. Blick auf den Rio Vellos) - 18.00 Uhr nach Laspuña.
6.Tag,
Samstag:

10.00Uhr, mit eigenen PKW’s nach Tella hoch(10km,1360m). Hier leben
von den einst 300 nur noch 16 Menschen in ihren aus Naturstein errichteten
Häusern. Nach Einblick in mehreren kleinen Museen und einer imposanten
Multidiaschau über die dortigen Berge mit ihren Schluchten u. Höhlen sowie
der Flora u. Fauna Wanderung um den Hausberg "Las Cazcarras" mit den 3
romanischen Kirchen "Virgen de la Pena" (1019), "Virgen de Fajanillas" und
"San Juanipablo" mit fantastischen Fernblicken auf den Rio Cinca mit Laspuña und die meist schnee- bedeckten Dreitausender Gipfel der Pyrenäen. Danach weiter mit PKW’s über Lamiana (Kaffepause) bis zum Ende der Straße im verlassenem Dorf Revilla (8km).
Von hier Wanderung entlang der Schlucht von Escuin bis zu den 2 Miradors
mit grandiosen Blicken in die "Gargantas de Escuin", wo sich der Rio Yaga tief ins Kalkgebirge rein gefressen hat. Gleichen Weg zurück bis Parkplatz. Dann mit PKW’s wieder runter mit 18.00 Uhr Pause an einem schön gelegenen Refugio (Schutzhütte) nach Laspuña.


7.Tag,
Sonntag
entweder:
10.00 Uhr, kurze Wanderung um Laspuña.
12.00 Uhr, Möglichkeit zur Teilnahme am Kath. Gottesdienst (30 Min.) in
der kleinen Dorfkapelle um Einblick in heimische Lebensgewohnheiten zu
bekommen.
13.30 Uhr, Mittagessen im Rest. "Fonda Sidora".
16.00 Uhr, Mit PKW’s über die auf Hügeln gelegenen Dörflein Belsierre und
Puertolas bis zum Ende der Piste in Bestue (15km). Nach Rundgang in allen
Dörfern mit ihren typischen aragonesischen
18.00 Uhr, Kaminschornsteinen zurück nach Laspuña.

oder (alternativ -kostet 25,-DM extra):
8.50 Uhr, mit eigenen PKW’s durch die Schluchten des Rio Vellos (wie
Freitag) bis Nerin (20km, 1300m).
10.00 - 14.00 Uhr, von hier mit Minibus die enge, steinige Piste (für
Privatfahrzeuge gesperrt) steil hoch durch die einsame Bergwelt mit
Murmeltieren, Gemsen und Geiern, wo man vielleicht ein paar Schäfern
begegnet, die nach den tausenden Schafen und Rindern ausschauhalten, von
denen immer wieder einige von Giftschlangen getötet und Lämmer von
Königsadlern in die Lüfte entführt werden.
Wir fahren bis zu den 3 Aussichtspunkten "Cuello de Arena", "Pueno
Mondicieto" und "Punta Acuta" (2200m) mit grandiosen Blicken in das fast
1000m tiefer gelegene Ordesa-Tal mit dem Rio Arazas und den dahinter-
liegenden Pyrenäengipfel "Tres Marias", "La Tuca" und "Monte Perdido".
Gleichen Weg zurück bis Nerin, dann mit PKW ‘s über Buerba und
Puyarruego zurück nach Laspuña.
15.30 Uhr, Mittagessen im Rest. "Fonda Sidora".
17.00 Uhr, kurze Wanderung um Laspuña (ca 90 Min.).
8.Tag,
Montag:
10.00 Uhr, mit eigenen PKW’s den Rio Cinca hoch über Lafortunada und
Bielsa ins grüne Pinetatal bis ans Ende der Piste am wunderschön gelegenen
"Parador de Turismo" (30km, 1300m) unmittelbar am Fuße des gewaltigen
Monte Perdido Massivs mit seinen zahlreichen Wasserfällen, die Quellen des
Rio Cinca.
Von hier aus Wanderung durch Buchen- und Buchsbaumwald 250m steil
hoch zum Refugio (Schutzhütte) im Hochtal "Llanos de Lalarri" mit Blick auf
einen der wenigen Pyrenäengletscher. Wir wandern weiter bis zum Wasserfall des Rio Lalarri. Zurück geht’s gemächlig bergab über "El Felqueral" im Nationalpark und dem Campingplatz zum Parador. Nach einer Kaffepause in diesem schönen Hotel mit PKW’s zurück über Bielsa (mit Pause in diesem hübschen Bergdorf) - 18.00 Uhr, nach Laspuña.

9.Tag,
Dienstag:
10.00 Uhr, Mit eigen PKW’s über Labuerda nach San Vicente (10km).
Wanderung durch die Hügel mit uralten Olivenbäumen und Pinien über Casa
und Pena Fontanal sowie Portiello mit grandiosem Blick auf das auf einer
Bergkuppe gelegene, verlassene Dörflein Muro und im Hintergrund Laspuña
vor dem Pena Montanesa. Über Muro geht’s dann die Serpentinenpiste runter nach Escalona unterhalb von Laspuña, wo der Rio Vellos in den Cinca
18.00 Uhr, mündet. Von hier mit PKW’s zurück nach Laspuña.
10.Tag,
Mittwoch:
10.00 Uhr, Wanderung von Laspuña über enge und steinige Pfade (Camino
de Vacas) zu der historischen Quelle "Fuente Santa" mit dem Kirchlein "San
Victorian". Hier pausieren wir und hören die Legende von dem Heiligen, aber auch eine Begebenheit aus unserer Zeit, die sich hier tatsächlich ereignet hat. Danach über San Lorian und Arraquas (hier leben noch 7 Menschen) zurück
17.00 Uhr durch Steineichenwäldchen und LaViena (Weinberg) oberhalb
vom Rio Cinca nach Laspuña.
11.Tag,
Donnerstag:
Nach dem Frühstück und Empfang von Reiseproviant heißt es "ADIOS
SENDEROS" und ABREISE.

(Witterungsbedingte Änderungen vorbehalten)
Ihr Ansprechpartner: Erich Gieseler - s.oben
 
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