|
12. Tag
|
21. September 2000
|
Donnerstag |
|
Letzter Rundgang und Fiesta
|
|
|
| |
|
Heute mittag beginnt die Fiesta mit der Prozession
und der heiligen Messe. Es handelt sich um das wichtigste und größte
Fest des Jahres für Laspuña.
Morgens machen wir mit Erich noch einen Gang von
Laspuña in Richtung Süden. Wir sehen die wunderschönen
neuen Ferien-häuser, und ich entdecke "meine" Platten
für "meine" Terrasse, nämlich aus Natursteinen.
|
|
 |
 |
Heute mittag beginnt die Fiesta mit der Prozession
und der heiligen Messe. Es handelt sich um das wichtigste und größte
Fest des Jahres für Laspuña.
Morgens machen wir mit Erich noch einen Gang von
Laspuña in Richtung Süden. Wir sehen die wunderschönen
neuen Ferien-häuser, und ich entdecke "meine" Platten
für "meine" Terrasse, nämlich aus Natursteinen.
|
|
| Die Oma hatte das Tier mit dem Enkel "nach
Hause geschickt", das war etwas ganz Normales. Gibt man dem Esel
einen Klaps, dann läuft der immer wieder zurück, egal ob
mit Kind oder ohne. |
|
| |
|
|
|
Panaoramablick von Süden auf Laspuña
|
| |
| Wir sehen das Grundstück von
Rosi und Manuel, das an einen Bauern verpachtet wurde, der es nun
beackert und die Hälfte der Erträge an Rosi abführt.
Während dieser Grund und Boden gut zu bewirtschaften ist, liegen
die meisten brach. Sie sind schwer, häufig gar nicht zugängig,
können nicht mit dem nötigen Gerät bearbeitet werden
und wuchern dadurch zu. Es ist ein Jammer, aber nicht aufzuhalten. |
|
 |
 |
Um 12 Uhr treffen wir uns auf
dem Plaza Mayor. Die Prozession zu Ehren von San Mateo wird
angeführt von Modesto, dem Taubstummen, der auch die Tätigkeit
des Messdieners ausübt und Mädchen für alles
ist. Der Heiligenfigur folgen neben dem Priester zuerst die
Männer des Dorfes, dann kommen die Frauen. Der Zug geht
einmal durch den Ort und anschließend folgt die Messe.
|
|
 |
|
| |
 |
 |
Maria bittet uns, mit in ihre Reihe
zu kommen, aber ich bin der Meinung, da wir nicht in die Gemeinde
gehören, könnte es vielleicht als störend empfunden
werden. Ich stehe deshalb lieber hinten und verfolge den Gottesdienst
aus einer angemessenen Distanz. Die Kirche ist nicht groß, dafür
aber ziemlich gefüllt, besonders im hinteren Teil. Sie hat einige
sehr schöne Nebenaltäre. |
|
|
Auf dem Platz rüstet man sich schon für
die "grande Fiesta por 4 dias". Beginn ist um 17.30 Uhr
mit Spielen für die Kinder. Abends gegen 20 Uhr soll ein Feuerwerk
steigen - aber keiner weiss ob und wann. Und es passiert auch nichts.
Um 20.45 Uhr beginnt die Musik zu spielen. Als zweites Stück
erklingt "Mondschein auf der Alster" als Reverenz an uns
Hamburger. Aber keiner von uns tanzt - peinlich. Um 21 Uhr gehen
wir in die Sidora zum Essen, und auf dem Platz ist Pause - bis 1
Uhr, dann geht es frisch gestärkt richtig los, bis in die Morgenstunden.
Ja, andere Länder andere Sitten.
Wir machen mit Grefes nach dem Essen einen Gang
durch den Ort (Chrost gehen früh schlafen, da sie morgen um
5 Uhr die Zelte hier abbrechen und noch für einen Tag nach
Sitges fahren wollen) und landen in der Bar Cremallo.
Auf dem Rückweg schauen wir noch am Festplatz
vorbei - und es juckt uns in den Beinen. Rolf und Ilse verabschieden
sich in Richtung Bett und Heiko und ich schwingen das Tanzbein.
Mit Ausnahme von Walzer und ähnlichen Tänzen mit Drehbewe-gungen
der Beine (Heikos Knie ist leicht lädiert), nehmen wir alles
mit. Es ist herrlich, wir sind die einzigen Extranjeros und haben
viel Spaß. Die Luft ist lau, der Wein süffig, und auf
der Tanzfläche ist viel Platz.
Wir treffen hier auch auf Cristina, Mireia und
Alicia, und als wir um 4 Uhr ins Hotel wollen, ist die Tür
abgeschlossen. Wir gehen zurück zu Alicia, und ihre Schwester
Cristina begleitet uns dann nach Hause und öffnet uns die Tür.
Das war ein wirklich schöner Ausklang unseres
Wanderurlaubs!
|
|
| |
|
|