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| Heute geht es um 9.30 Uhr los. Wir fahren mit zwei
Autos über Lafortunada und Bielsa in das Valle de Pineta. Am
Ende des Tals, vorbei am Parador Hotel, parken wir die Autos, steigen
in unsere Wanderstiefel - und los geht's. |
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| 200 m steiler Aufstieg liegt vor uns, es ist anstrengend,
ich schnaube wie ein Walross - wie immer bei dieser Art Anstrengung.
Oben angekommen werden wir für die Strapazen belohnt, denn wir
können auf den Gletscher des Monte Perdido (dritthöchster
Berg der Pyrenäen) sehen. |
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Unterhalb sehen wir viele große
und kleine Wasserfälle, die Quellen des Rio Cinca. Es ist schon
ein imposanter Anblick, wie sich die Wassermengen über Kaskaden
ca. 1000 m in die Tiefe stürzen!
Dann gehen wir über das Hochtal des "Llanos de Lalarri",
eine wunderschöne Almwiese in 1400 m Höhe, hören das
Pfeifen der Murmeltiere, aber leider bekommen wir keines dieser scheuen
Tiere zu Gesicht, obwohl wir uns leise verhalten. Es lassen sich auch
keine Gämsen blicken. |
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Wir machen Picknick im ausgetrockneten
Flussbett unter einem schattenspendenden Baum. Anschließend
steigen wir gestärkt über das Geröll zum Wasserfall
mit dem Lagos de La Larri. Beeindruckend! |
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| Auf dem Rückweg stellt Rolf plötzlich
fest, dass sich bei einem seiner Wanderstiefel die Sohle gelöst
hat. Was nun machen? Er versucht zunächst, mit einer Mullbinde
Schuh und Sohle zu umwickeln. Mal sehen, wie lange das hält.
Auf der Almwiese liegen die Rinder und Kälber faul rum und lassen |
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| sich auch durch uns nicht stören.
Wir gehen quer durch die Herde, die ohne Hirte zu sein scheint. Erich
führt uns zum Refugio, einer Schutzhütte für Hirten
und Wanderer. In diesem befindet sich ein Kamin sowie Heu und Stroh,
auf dem man schlafen kann. Am Gatter entdecken wir Band für den
Schuh von Rolf, und beim Befestigen stellt er fest, dass sich auch
der zweite Schuh auflöst. Der wird nun ebenfalls "bandagiert",
und unsere Wanderung |

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geht weiter zum Wasserfall des
La Larri. Wie Erich uns mitteilt, fällt hier normalerweise
so viel Wasser, |
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dass man auf der Brücke unweigerlich nass
wird.Heute stehen wir hier in der herrlichen Sonne, genießen
den Anblick des sich in die Tiefe stürzenden Wassers und bleiben
vollkommen trocken.
Hinter dem Wasserfall trennen wir uns. Ilse, Rolf
und Kurti nehmen den steileren Weg direkt neben dem Wasser. Erich,
Gitta, Heiko und ich gehen die Alternative, die zunächst an
der Straße und dann am Rio Cinca entlang führt. Auf dem
Parkplatz treffen wir uns dann alle wieder, wechseln die Schuhe
und fahren zum Hotel Parador im Valle de Pineta, um uns eine Erfrischung
zu genehmigen. Die Paradores sind staatliche Hotels in besonders
reizvollen Lagen und mit einem gehobenen Standard. Leider ist in
diesem Parador die Terrasse vollständig in der Sonne, ohne
Sonnenschirm und die großen Markisen werden für uns nicht
extra ausgerollt. Schade, die müssen nun auf unseren Besuch
verzichten. Ilse und ich benutzen noch schnell die sehr edlen Toiletten,
dann fahren wir ein paar Meter weiter zum Refugio de Ermita Virgen
de Pineta. Dort setzen wir uns auf die Steinmauer und verzehren
unsere restlichen Lebensmittel (Tortilla española).
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In Bielsa machen wir Halt in der Centro Ciudad.
Ich kaufe mir ein After Sun, und auf dem Plaza Mayor sitzen wir
eingerahmt von Franzosen und trinken eine Erfrischung.
Abends in der Casa Sidora gibt es pasta con salsa,
sardinas fritas y postres.
Um 22 Uhr kommen Erich und Maria zum abendlichen Klönschnack.
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