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Um 5.30 Uhr pünktlich kommt die Großraumtaxe. Wir sechs (Chrost, Grefes und Henkes) und das Gepäck verschwinden im Inneren des Wagens und los geht die Fahrt. Die Straßen sind leer. Nach dem Einchecken frühstücken wir, und pünktlich um 7.30 Uhr heben wir ab. Wir fliegen mit einer Boeing der Lufthansa. Die Wolkendecke ist schnell durchflogen, und in Düsseldorf gehen wir um 8.10 Uhr runter, um danach um 9 Uhr endgültig unsere Reise anzutreten mit Ziel: Barcelona! Wir entdecken die Pyrenäen unter uns wolkenfrei, das Flugzeug dreht noch einige Extraschleifen über dem Mittelmeer und landet um 11.10 Uhr in der Hauptstadt von Katalonien. |
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Wir suchen und finden die Autovermietungen Budget (für Grefes und uns) und Europcar (für Chrost), nehmen die Autos in Empfang und starten um 12.30 Uhr in Richtung Laspuña. Gitta und Kurt fahren in die andere Richtung, sie wollen Sitges einen Besuch abstatten, wo sie vor vielen Jahren (30 ?) Urlaub gemacht haben. Wir kommen auf die Hauptdurchgangsstraße, die AV. Gran Via de les Corts Catalanes, und orientieren uns nach Lleida. Es ist ein wenig nervig, wir wissen nicht wo wir sind und befürchten, zu weit nach Norden zu geraten. Wir fahren vorbei an dem Hinweis auf das Wahrzeichen Barcelonas, der Kirche "Sagrada Familia", dem Meisterwerk Antoni Gaudis, mit seinen acht schlanken Türmen, die bis zu 100 m hoch sind. Als wir die Abfahrt "Badalona" sehen, wissen wir, dass wir falsch sind. Wir hätten uns früher links halten müssen. Wir fahren in den Ort hinein, drehen unfreiwillig einige Ehrenrunden wegen stark ausgeprägten Richtungsverkehrs und mangelnder Ausschilderung. Schließlich fahren wir zurück in Richtung Barcelona und landen letztlich auf der richtigen Autobahn A 16 nach Manresa. - Später in Laspuña erfahren wir von Erich, dass Maria als ganz junges Mädchen in Barcelona gearbeitet und hier in Badalona gewohnt hat. Na prima, nun kennen wir noch ein wenig mehr von Marias Leben. Links der Straße sehen wir das Gebirge "Sägezahn" und die gewaltige Klosteranlage von Montserrat. Es handelt sich um das größte Heiligtum der Katalanen mit dem Gnadenbild der "Schwarzen Madonna ("Moreneta").Das Kloster steht in ca. 900 m Höhe in dem bis zu 1236 m hohen Montserrat-Massiv. Die Benediktiner gründeten es im 10. Jh. an der Stelle, wo der Legende nach das Gnadenbild gefunden wurde. Die meisten Bauten stammen heute jedoch aus dem 19.Jh., weil während des Franzosenkrieges 1812 die Anlage stark beschädigt und danach wieder aufgerichtet wurde. Vor Manresa passieren wir die Mautstelle (375 pts.) und fahren auf die N II. Langsam melden sich unsere Mägen und hinter Lleida , in Monzón, machen wir eine Pause. In dem Restaurant eines Hostals nehmen wir einen kleinen Imbiss zu uns (Spargel mit Mayonnaise, ein kalter Salat aus Kartoffeln, Erbsen, Wurzeln und Thunfisch), dazu ein leckeres "aqua criminales". Um 17.00 Uhr starten wir zum Endspurt. In Barbastro verlassen wir die 240 und biegen rechts ab auf die 123/138 Richtung Bielsa - französische Grenze. Von nun an verändert sich das Landschaftsbild, es wird gebirgiger, wir nähern uns den Pyrenäen. Hinter El Grado sehen wir rechter Hand den Beginn eines riesigen, kilometerlangen Stausees und auf der gegenüberliegenden Seite das bombastische Bauwerk "Santuario de Torreciudad" - Zentrale des katholischen Ordens "Opus Dei". Wir sind beeindruckt von der Landschaft, aus Hügeln werden langsam Berge. Die Strecke ist abwechslungsreich und sehr kurvenreich, aber gut zu fahren. In Labuerda schnappe ich mir das Handy und rufe Erich an, um ihm unsere bevorstehende Ankunft zu avisieren. Bis zur Abzweigung nach Laspuña sind es noch ca. 3 Kilometer. Dann sehen wir auch schon vor uns auf dem Hochplateau, am Fuße des Peña Montañesa, den Ort "Laspuña" liegen. Wir biegen rechts von der Hauptstraße ab, überqueren den Rio Cinca, fahren die Serpentinenstrecke und in der Mitte des Ortes steht Erich und wartet auf uns. Großes Hallo, lautstarke Begrüßung - eben Hackmackbogen-gerecht, und bevor wir unsere Koffer ausladen trinken wir einen Begrüßungsschluck vino blanco. |
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| Nachdem wir noch ausgiebig den ersten Urlaubstag in der Bar der Fonda Sidora gefeiert haben, ist um 1 Uhr für uns Zapfenstreich. | ||||
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