Hvar auf Hvar
Montag
06.07.2009
Juhu, mein Fotoapparat ist wieder ok! Ich
hatte ihn über Nacht versuchsweise auf die Docking Station gesetzt und nun ist der
Akku wieder voll. Wahrscheinlich war er
total leer gewesen. Na, Gott sei Dank!

Heute machen wir eine sehr lange Bade-
pause, denn vor 17 Uhr bekommen wir
keinen Liegeplatz an unserem heutigen
Ziel, der Stadt Hvar auf der Insel Hvar.

Die Bucht vor der wunderschönen Stadt ist voller Boote, auch befinden sich viele Kreuzfahrtschiffe – wie unser – darunter.

Wir liegen auch hier wieder im Päckchen, an 4. Stelle.

Es ist heiß in Hvar, Klärchen meint es heute besonders gut mit uns.

Trotzdem begeben Heiko und ich uns auf
den Weg zur oben liegenden Burg aus dem 16. Jahrhundert. Diese Festung wurde unter Kaiser Karl V. 1551 erbaut. Sie ist gut erhalten, interessant ist das Gefängnis mit seinen kargen Zellen.

Die kleine Konoba in dieser Anlage hat leider geschlossen, zum Glück hatten wir vorher noch eine Erfrischung zu uns genommen.

Von dieser Festung hat man einen wunderschönen Blick auf Hvar und die vorgelagerten Inseln ("Pakleni otoci" - Hölleninseln).


Im Hafen sehen wir unsere "Otac Ivan". Inzwischen liegen wir an der Mole
mit 10 Schiffen im Päckchen.

Das kann laut werden heute Nacht!

Der Weg herauf zur Zitadelle ist eine Augenweide, den in Serpentinen verlaufenden Pfad säumen Palmen, Zypressen, Kakteen, Oleander und Johannisbrotbäume.

Es ist wunderschön hier. Und überall sieht man Kapernpflanzen aus Felsen oder Mauern wachsen. Die Pflanzen sind total anspruchslos und die Blüten wunderhübsch.

Am Fuße des Burgberges schlendern wir durch die engen Gassen mit den schönen Blumen und blühenden Sträuchern.

Am Markplatz kaufen wir uns in der Apotheke Aspirin+C, zunächst für Heiko, aber bei mir scheint es auch langsam
auch loszugehen mit Halsschmerzen.

Wir treffen uns zum verabredeten Zeitpunkt mit MeWe und Jeanny+Fons, und in einer kleinen Konoba in einer engen Gasse abseits des Riesenrummels lassen wir uns nieder. Die Konoba ist noch neu, und unsere Begeisterung hält sich in Grenzen.

Heiko bestellt sich einen Schinken- und ich einen Käseteller. Das ist in Ordnung, aber
das gegrillte Lamm fand Jeanny zu fett und knorpelig. Der Rotwein ist sehr gut und die Lage des Lokals urig. Man kann nicht alles haben.

Hvar ist eine sehr hübsche Stadt, allerdings auch eine ziemliche Touristenhochburg. Morgen wird es ruhiger, unser Ziel ist Stari Grad, „einmal um die Ecke“ und auch
auf der Insel Hvar.

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