Blaue Grotte auf Biševo Komiža auf Vis
Sonntag
05.07.2009

Heute geht es zur Insel Vis. Auf der Fahrt dorthin besuchen wir die Blaue Grotte auf
der Insel Biševo. Dort befinden sich mehrere Höhlen, von denen die "Modra špilja" die bekannteste und zugleich die sehens-
werteste ist.

Den Zugang bildet ein niedriges Felsloch im Meer durch welches lediglich kleine Boote mit einer maximalen Länge von 5 m und einer maximalen Höhe von 1 m in die Höhle gelangen können.

An sonnigen Tagen und bei ruhigem Seegang taucht das Sonnenlicht, das durch die Höhlen- öffnung unterhalb des Meeresspiegels eindringt, das Innere der Höhle in einen faszinierenden blauen Farbton. Die Höhle ist seit dem Jahr 1884 der Öffentlichkeit zugänglich und seither ein Touristenmagnet.

Mit jeweils 10 Personen in einem Boot werden wir zur Grotte gefahren, und mit etwas eingezogenem Kopf passieren wir den Eingang problemlos. Es ist ein phantastischer Anblick, glasklar und blau ist das Wasser!


Weiter geht es zur Badebucht in Nähe unseres heutigen Zielhafens Komiža. Das Schiff wird wieder in einer schmalen Bucht an beiden Seiten an den Felsen vertäut. So kann es nicht durch den stärker werdenden Wind gegen die Felsen getrieben werden.

Um 17 Uhr wird die Fahrt fortgesetzt. Mario II holt die Taue wieder ein, ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen da inzwischen eine starke Brandung gegen die Felswände schlägt. Aber alles geht gut, Gott sei Dank.

Dann laufen wir in den Hafen von Komiža ein. Dies ist eine kroatische Kleinstadt an der Westküste der Insel Vis.

Komiza ist ein typisch mediterraner Ort mit engen Gassen und Häusern, die um den Hafen gedrängt sind. Die Stadt liegt in einer tiefen Bucht unterhalb des fast 600m hohen Berges Hum und zieht die Touristen mit schönen Stränden an.

Wir bummeln zu Sechst durch die kleine Hafenstadt mit ihren engen Gassen, mit den vielen kleinen Läden und urigen Lokalen.

Oberhalb der Bucht lassen wir uns in einer Garten-Konoba nieder. Der Ober zeigt uns eine Auswahl an Fischen, für die wir uns dann auch entscheiden. Dazu nehmen wir gegrilltes Gemüse. Dann wird die Riesenplatte mit den gegrillten Fischen vom Ober serviert.

Es ist einfach eine Augenweide. Dazu trinken wir einen trockenen Weißwein (Hauswein). Zum Schluss serviert uns der Ober noch eine Extra-Karaffe als Gabe des Hauses.

Als dann die Rechnung kommt, schlucken wir doch ein wenig. Sooo teuer haben wir bis jetzt noch nirgends gegessen! Aber es war ja auch besonders lecker – und morgen wird gespart, dann machen wir Picknick! Basta!

Zu allem Übel scheint mein Fotoapparat seinen Geist aufgegeben zu haben. Er reagiert auf nichts, lässt sich nicht einmal ausschalten. So ein Mist! Ist der etwa im Eimer? Das wäre ja fatal, der Urlaub ist doch erst zur Hälfte rum! Naja, hilft alles nichts, warten wir ab.
Auf dem Rückweg zum Schiff bereiten wir dem Opa, der seine Ware – sprich Schnäpse und Honig - auf der Mauer präsentiert, eine kleine Freude. Wir kaufen ihm 2 Flaschen Zavarica (normal und mit Kräutern) ab. Er bringt uns sogar ein Glas, damit wir noch vor Ort die eine der Flaschen fast halb leer trinken. Der Opa war happy – und wir auch!

Die Kräuterflasche haben wir uns mit MeWe zusammen gegönnt und werden sie mit nach Hamburg nehmen.
(Im Januar 2010 war sie ausgetrunken)

Wieder an Bord gehen wir an Achterdeck. Dort sitzen noch Helma + Enno, Roland + Hedi kommen auch dazu. Wir sind ein fröhlicher Kreis und um Mitternacht ist Schluss für heute.

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