Dubrovnik
Donnerstag
02.07.2009

Um 7 Uhr klettere ich aus dem Bett, um ein Foto vom Uferpanorama von Kotor zu machen.

Die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen, es liegt Nebel auf dem Wasser,
der Anblick ist fast mystisch.

Dann beginnt die Fahrt durch den langen Fjord von Kotor, vorbei an Pedrast und den Klosterinseln.

In Cavtat legen wir an, es erfolgt die Passkontrolle.

Für die Einreise nach Montenegro benötigt man (eigentlich) einen Reisepass. Ich habe mich im Vorwege beim Auswärtigen Amt (Internet) erkundigt ...

...und wir haben uns aus dem Grunde dieses fehlende Dokument in HH beschafft. Beim Einschiffen in Trogir haben wir beim Kapitän lediglich unsere Personalausweise abgegeben, die nun sowohl bei der Ein- als auch Ausreise dem Zoll in Montenegro vorgelegen haben.

Und es hat geklappt! Man hat uns nicht dort behalten! Wahrscheinlich lag es daran, weil wir eine Gruppe waren. Der einzelne Tourist hat ohne Reisepass sicher kein Glück.

Danach haben wir 2 Stunden „Landgang". Cavtat ist ein sehr hübscher kleiner Ort. Wir machten hier Im Jahre 2002 eine Woche Urlaub.

Vorbei an unserem Hotel „Supetar“ pilgern
wir um die Halbinsel. Dort sind in den vergangenen Jahren sehr schöne Badestellen entstanden, die auch tüchtig frequentiert werden.

Im Ort ist ein kleiner Markt, dort kaufen wir
ein wenig Obst (Feigen = lecker!) und bummeln über die Promenade, vorbei an schönen Restaurants und Schmuckläden.

Es gefällt uns hier immer noch.


Dann geht es weiter nach Dubrovnik, dort im historischen Hafen werden wir „rausge-schmissen“, weil Branimir nur „2 Minuten halten darf“ (O-Ton Branimir).

Wir 6 (MeWe, Fons, Jeanny, Heiko und ich) starten die „Umrundung“ der Altstadt auf der 2 km langen Mauer (kostet 50 Kuna).

Es gibt dort sagenhafte Ausblick über die Stadt, dieser Gang lohnt sich wirklich!!

Wir machen zwischendurch eine kleine Erfrischungspause, denn es ist unglaublich heiß und schwül.

Im „Aquarium“ kühlen wir uns ein wenig ab, dann geht es erfrischt weiter.

Für unsere Freunde Mechthild und Werner war das bereits die 3. Besichtigung der Mauer. Aber dieses Erlebnis kann man sich immer wieder gönnen, es ist einfach einmalig.

Bei einem Bummel durch die Altstadt von Dubrovnik suchen wir nach einem Restaurant zur Einkehr. Wir landen im „Marco Polo“ und essen alle Fisch und trinken dazu einen dalmatinischen Landwein in weiß. Der Wirt lässt sich überreden und schießt ein Erinnerungs-foto von uns 6-en.

Am Hafen gibt es noch einen Wein, und Fons hat immer noch (oder schon wieder?) Hunger und bestellt sich eine Portion Raznjici vom Kalb.

Mit dem Bus der Linie 1a fahren wir zum Hafen Gruž, dort liegt unser Bett!

An Bord ist mal wieder eine ausgelassene Stimmung.

Wir holen uns eine Flasche Rotwein bei Mario und gesellen uns dazu.

Nebenan liegen diverse Schiffe, auf der "Azimut" wird kräftig gesungen (kroatisch?)

Wir stimmen auf Animation von Fons „unser“ Lied an: Prost, prost, prost! Nun geiht dat Supen wedder los …!

So langsam entwickelt sich unser Hackmack-Schlachtruf zum „Stammlied“ auf der "Otac Ivan".

Um Mitternacht ist Zapfenstreich.

 
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