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Früh geht es wieder los, gefrühstückt wird während der Fahrt. Und wieder erwartet uns ein schöner Sommertag. Wir fahren entlang der Insel Losinj und kommen an die Insel Cres. Es ist wieder sehr windig an Oberdeck, aber mit Pulli und Windjacke ist es gut auszuhalten. Wieder steuert Toni eine einsame Bucht an, in der wir auch wieder baden. Nachdem die Badeleiter eingehängt ist, steigen auch schon die ersten hinab. Eigentlich sind es immer dieselben. Zu denen gehören wir natürlich auch, besonders "Arschbombe". Und nach dem Bad erfrischt uns so richtig die warme Dusche an Oberdeck. Das ist immer eine echte Wohltat. Zum einen, weil man das Salzwasser auf der Haut auf diese Weise schnell abspülen kann, zum anderen tut das warme Wasser nach dem doch recht kühlen Bad richtig gut. Nach dem Mittagessen ist Siesta angesagt. Alle 16 verteilen sich auf den verschiedenen Decks, zum Lesen, Klönen, Sonnenbaden oder Schlafen. Vor dem Ablegen erfolgt das obligatorische zweite Bad, danach geht die Fahrt weiter. In Cres ankern wir wieder parallel, das heißt, wir müssen heute sogar über zwei Schiffe an Land gehen. Auch Cres hat einen hübschen kleinen Hafen in der hübschen kleinen Stadt mit einem schönen Altstadtkern. Zunächst suchen und finden wir aber eine Apotheke, in der Heiko sich "Aspirin plus C" kauft, da auch bei ihm eine Erkältung im Anmarsch ist. An Bord sind die meisten am Husten und Schniefen, da ist es kein Wunder, wenn die Bazillen die Runde drehen und jubeln. Ein Wunder, dass es mich noch nicht erwischt hat. Toi, toi, toi - schnell auf Holz klopfen. Zum Abendessen haben wir uns am Morgen bei Toni Fisch (Dorade) mit Mangold und Kartoffeln (auf dalmatinische Art) bestellt. Um 19:00 Uhr wird der Fisch serviert, frisch an Deck gegrillt. Wir sind begeistert! Er ist zart und ausgesprochen lecker. Auch das Mangoldgemüse ist ein Genuss. Unseren heutigen Abend verbringen wir ausnahmsweise an Bord und genießen künstlerische Highlights. Petra rezitiert die Ballade von Butterfli und Mechthild schmettert mit Inbrunst das Lied von der Hasenheide und andere traumhafte Küchenlieder. Es ist zum Piepen, wir kommen aus dem Lachen nicht heraus. Diesen wirklich unvergesslichen Abend beenden wir an Achterdeck mit einem Fläschchen Plavac in altbewährter Runde. Morgen ist unsere letzte Etappe nach Rijeka. Schade, dass die schöne Zeit so schnell vorbeigegangen ist. |
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