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Wir starten heute um 8:30 Uhr. Petrus
begrüßt uns mit wunderschönem Sonnenschein und es ist
warm!! Einige liegen auf dem Sonnendeck, andere auf dem Vorderdeck in
der Sonne. So soll es sein, so stellt man sich eine Kreuzfahrt auf der
Adria vor! Bei diesem schönen Sommerwetter fahren wir heute durch die Kornaten. Es handelt sich um eine einzigartige Insellandschaft, sie umfasst ca. 147 Inseln, Inselchen und Riffe und wurde im Jahre 1980 zum Nationalpark erklärt. Die Vegetation auf den Inseln ist größtenteils spärlich. Die Inseln bestehen aus Kalkstein, sind entweder wenig bewachsen (Macchia) oder kahl. Es gibt weder Wasserläufe noch Quellen. George Bernard Shaw schrieb über dieses Paradies:
"Am letzten Schöpfungstag wollte Gott sein Werk krönen,
und so schuf er aus Tränen, Sternen und Atem die Kornaten".
In diesem Paradies hat sich vor wenigen Tagen ein schreckliches Unglück ereignet. Durch ein Grillfeuer ist ein Brand entstanden, der die karge Vegetation nach der langanhaltenden Trockenheit sofort in einen riesigen Flächenbrand verwandelte. Ein zur Brandbekämpfung eingesetzter Helikopter mit sieben zum größten Teil jungen Leuten an Bord ist in den Flammen aufgegangen. Es war eine große Traurigkeit in der Region, in allen Orten wurde halbmast geflaggt, und in den Heimatorten der Verglückten wurden zum Gedenken Blumen und Kerzen aufgestellt. Mittags gehen wir an einer wunderschönen Bucht auf der südlichen Seite der Insel Dugi Otok vor Anker. Das Schwimmen ist ein richtiger Genuss! Und Heiko praktiziert wieder seine besondere Form des Springens. Gott sei Dank geht es ihm wieder besser! Die Nacht und das frühe Schlafengehen haben seinen Magen beruhigt. Heute Mittag gibt es Spagetti Bolognese. Das ist leichte Kost für Magenleidende. Nach dem Essen und Sonnenbaden auf dem Sonnendeck folgt ein letztes Bad und weiter geht die Fahrt nach Sali auf der Insel Dugi Otok. Sali ist ein nettes kleines Örtchen! Wir spazieren mit Mechthild und Werner an der sehr schönen Uferpromenade mit den schönen Badestellen entlang. Es stehen dort versteckt in den Pinienwäldern schöne Hotels und Privathäuser. Über den Berg kommen wir direkt zurück zum Hafen und trinken dort in der späten Nachmittagssonne ein Glas Wein. Zum Essen entdecken wir Vier die "Konoba Marin". Sie liegt an der Rückseite eines Hauses und hat im 1. Stock eine Terrasse mit fünf Tischen. Ein Tisch ist besetzt und zwei Tische sind reserviert. Wir essen Scampi-Risotto (50 kn = 6,80 €) und trinken zusammen einen Liter Weißwein und Wasser. Es folgt der abendliche Klönschnack auf dem Achterdeck, zu dem sich dann auch Helga und Wolfgang gesellen. Um 23:30 Uhr ist für heute Schluss! Außerdem fängt es an zu regnen. |
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