Mittwoch
Sibenik - Split
05.09.2007

 

   
 
 

Wir starten um 8:30 Uhr und verlassen Sibenik bei Sonnenschein, aber es ist saukalt!
Oben auf der Festung herrscht eine Temperatur von -1 ° C !

Toni verkündet uns eine Programmänderung. Wir werden nicht Trogir als nächsten Über-nachtungshafen anlaufen sondern Split. Der Hafen von Trogir ist voll, alle Schiffe sehen zu, bei diesem Wetter die sicheren Häfen anzulaufen. Somit werden wir Trogir heute zwar nicht sehen, hoffen aber auf einen Besuch bei der Rückroute.

Wir stehen mit Helga und Wolfgang auf dem oberen Sonnendeck und lassen uns so richtig durchpusten. Der Wind nimmt noch zu als wir auf der offenen See sind. Es ist herrlich. Alle Mitreisenden sitzen im Salon, nur wir vier genießen die unheimliche Stimmung. Es sind viele Segler auf dem Wasser, die aber nach und nach die Segen reffen, da der Wind inzwischen Sturmstärke erreicht hat.

Gegen 12:00 Uhr ankern wir in einer wunderschönen Bucht mit wieder kristallklarem, türkisfarbenem Wasser. Aber der Wind, die Bora, ist sehr heftig und kalt. Nur einige Unerschrockene - Heiko gehört natürlich dazu - springen ins 20 ° C kalte Wasser.
Und die Luft ist kälter als das Meer.

Nach dem Mittagessen ( Suppe, Rindfleisch mit Tomatensoße, Kuchen) geht es um
14:00 Uhr weiter. Der Wind bläst immer noch heftig, und wir stehen nach wie vor an Oberdeck, aber dick eingepackt. Wenigstens die Sonne scheint! Und dann kommt Split in Sicht.

Split ist die Hauptstadt Dalmatiens und zweitgrößte Stadt Kroatiens. Sie entstand vor 1700 Jahren (2004 feierte die Stadt ihr 1700-jähriges Jubiläum) aus dem Palast des Römischen Kaisers Diokletian. Auch hier sollte eine Stadtführung stattfinden - aber von der Firma
Riva-Tours war kein Mensch zu sehen. So sind wir auf eigene Faust losgelaufen.

Die UNESCO erklärte die Stadt 1979 zum Weltkulturerbe. Das Herz der Stadt bildet die Altstadt und ein großer Teil der Altstadt wird vom Diokletianspalast eingenommen, von dem aus sich die Stadt entwickelt hat. Wir schlendern durch die engen Gassen, die überfüllt sind mit Menschen. Irgendwo essen wir eine Kleinigkeit zu Abend.

In der Altstadt liegt die Kathedrale Sveti Duje (heiliger Duje). Sie diente in früherer Zeit als Mausoleum des Kaisers Diokletian. Von ihrem Turm aus soll man einen guten Blick über die Stadt genießen können. Ich gebe aber auf halber Höhe auf, die Sache ist mir zu "schwindelig".

Zur Wasserseite hat man eine wunderschöne Promenade errichtet, mit schönen Läden, Straßencafés und Restaurants. Eine Indio-Band macht flotte Musik, die Stimmung ist sehr schön. Es ist ein wenig kühl, aber noch ganz angenehm.

 
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