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Wie immer gibts um 8:00 Uhr Frühstück, und um 8:30 Uhr legen wir ab. Seit heute sind wir allerdings nur noch 16 Passagiere an Bord, ein Paar musste leider die Reise wegen eines Krankheitsfalls in der Familie abbrechen. Das Wasser ist glatt wie ein Handtuch, der Himmel strahlendblau. Wir sitzen auf dem Sonnendeck und lassen die wunderbare Inselwelt auf uns wirken. Es ist soooo wunderschön, unzählige kleine Eilande, dazwischen die Segler und sonstigen Boote. Durch das Setzen der großen Fock erhöht Toni die Reisegeschwindigkeit. Um 11:30 Uhr ankern wir vor der Insel Murter und es ist wieder Baden angesagt. Herrlich das kristallklare und türkisfarbene Wasser! Ich habe wieder meine Badeschuhe an wegen der Steine und Seeigel am Strand. Aber das Schwimmen damit ist eine einzige Katastrophe. Ich habe das Gefühl, dass die Füße durch die in den Schuhen befindliche Luft richtig aufschwimmen und ich dadurch mit Hohlkreuz fast kopfüber schieße. Blöd ist das und ausgesprochen hinderlich und ich bewege mich deshalb überwiegend mit Rückenschwimmen vorwärts. Ich bin richtig gallig! Das war das letzte Mal mit diesen Dingern, das muss ich mir nicht antun. Eigentlich muss man ja auch gar nicht an Land schwimmen, also sind die Schuhe überflüssig. Nach dem Essen bekomme ich einen toten Punkt, und da wir ja Urlaub haben, gehe ich nach unten in unsere Kabine und lege mich ein wenig aufs Ohr. Gegen 16:00 Uhr ist unsere Badepause beendet. Die Badeleiter wird wieder auf dem Sonnendeck verstaut, der Anker gelichtet und die Fahrt geht weiter mit dem Ziel Zlarin, das auch unser nächster Übernachtungshafen sein wird. Der Fischerort hat einen schönen kleinen Hafen mit einer schönen Marina. Interessant zu erwähnen wäre noch, dass der Erfinder der berühmten Taschenlampe "Maglite", die auch von der amerikanischen Polizei benutzt wird, aus Zlarin kommt und Ante Maglica heißt. Er emigrierte nach Amerika und im Laufe der Jahre schenkte er der Welt über hundert Erfindungen und unterstützt durch verschiedene Spenden auch seine goldene Insel - Zlarin. Ein Rundgang durch den kleinen hübschen Ort endet im Restaurant Koralja. Dort genehmigen wir uns jeder eine Dorade und zusammen eine Flasche Weißwein. Als wir aufbrechen wollen, kommen Mechthild und Werner zu uns und gemeinsam wird noch eine Flasche vertuckelt. Schließlich stoßen auch Helga und Wolfgang zu uns und somit sind wir wieder komplett. Zurück auf dem Schiff wird es noch ein recht feuchtfröhlicher Abend. |
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