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22. Tag
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Mittwoch
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18.05.2005
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Cedeira - Colunga
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Unser Hotel ist sehr einfach, Frühstück
gibt es natürlich nicht. Wir versuchen es am Ortsausgang in
einer Bar, aber es gibt nur Kaffee und Madalenas. So kann ich wenigstens
meine Tablette nehmen.
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Auf der weiteren Fahrt finden wir an der Landstraße ein kleines
Restaurant, in dem wir aber auch nur einen Kaffee bekommen.
Wir fahren viele Kilometer entlang der Küste und erreichen
den Ort Ribadeo, den wir uns als nächstes Ziel ausgeguckt hatten.
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Es ist inzwischen Mittagszeit, und wir halten
nach einem geeigneten Domizil für die kommende Nacht
Ausschau. Aber wir finden nichts, dazu kommt, dass uns der
Ort nicht besonders gefällt. Darum trinken wir nur eine
kleine Erfrischung und beschließen, weiter zu fahren,
bis wir etwas Ansprechendes finden.
Ein Hinweis an der Küstenstraße
auf "Moby Dick" läßt uns in Richtung
Playa fahren. Allerdings entpuppt sich die Region als reine
Urlaubssiedlung, die jetzt noch im Winterschlaf ist. Jedoch
bekommen wir in der einzigen geöffneten Bar gegenüber
dem geschlossenen "Moby Dick" ein sehr gutes Boccadillo
um ca. 14:00 Uhr.
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| "Riesen" im Zentrum von
Ribadeo |
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Im Raum Luarca verfahren wir uns ein wenig und stoßen dadurch
auf die rustikale und sehr schön aussehende "Meson Tia
Maria". Dort gibt es ein vorzügliches Menue del Dia.
Und hier beschließen wir, nicht weiter an den Playas entlang
zu fahren, sondern Kilometer zu fressen, um dann am nächsten
Tag Laspuña näher zu kommen.
Wir fahren jetzt auf der Küstenschnellstraße
632/E 70, verlassen diese bei Colunga und mieten uns in dem an der
Straße liegenden Hostal "El Meson" ein.
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Wir sind nun 145 km vor Santander und meinen,
dass es bis Laspuña nur wenig mehr als 500 km sein müssten.
Darum beschließen wir, unsere Bummeltour zu beenden und morgen
bis Laspuña durchzufahren. Ein Anruf von Heiko bei Erich,
und dieser regelt die Unterkunft in der Casa Sidora für die
kommenden Nächte für uns.
Wir kaufen uns Marschverpflegung (Käse
und Schinken) und ein paar Kleinigkeiten für Zuhause, drehen
eine Runde durch den sehr hübschen Ort, kaufen für meine
aufkommenden Halsschmerzen in der Farmacia Lutschtabletten und halten
Ausschau nach einer Panaderia, in der wir morgen bei der Abreise
Brot für unser Picknick kaufen können.
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Bei einem Gläschen
Wein und ein wenig Käse lassen wir den Tag
früh ausklingen,
denn morgen stehen uns dann ja doch einige Kilometer mehr bevor.
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