21. Tag
Dienstag
17.05.2005
 
Feiertag in Galicien
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Malpica - Cedeira
 

Diese Nacht war eine ruhige Nacht, da Heikos Schnarchen sich in Grenzen hielt.
Wir frühstücken im Hotel mit Café con leche y tostadas con mermelada und zum "Dessert" gönnen wir uns einen Zumo de Naranja - vor unseren Augen ausgepresst.

Wir starten gegen 9:00 Uhr, da die heutige Tour etwas länger sein wird. Wir fahren auch nicht wie sonst über Nebenstraßen, sondern gehen bei der nächsten Gelegenheit auf die Autobahn, umfahren A Coruña (wir hassen Großstädte) und schlagen den Weg Richtung Cedeira ein (soll lt. Galicienführer ein sehr hübscher Ferienort sein).

Eindrücke während der Fahrt

Die Landschaft, die wir durchfahren, ist traumhaft. Auf der einen Seite haben wir die mit Kiefern und Eukalyptus bewaldeten Berge, auf der anderen Seite das Meer mit seinen Buchten (Rias) und Lagunen. Gegen 12:00 Uhr erreichen wir Cedeira.
Wir fahren zum Porto und parken das Auto an der Promenade. Nachdem wir uns ein wenig in Richtung Hafen orientiert haben, halten wir nach einem Hotel Ausschau. Gar nicht so einfach, es gibt nämlich keins! Wir entdecken schließlich ein Hostal in einem Gebäudekomplex im 1. Stock. Das Zimmer und die Umstände sind nicht der Hit, aber uns bleibt hier nichts anderes übrig und so mieten wir uns ein für eine Nacht. Das Auto können wir praktisch vor dem Haus parken, immerhin ein Vorteil.
Cedeira hat einen schönen Hafen, aber leider keine Kneipe dort. Dieser Ort wurde im Galicienführer als "Gemeinde mit besonderem touristischen Interesse" empfohlen - dies können wir allerdings nicht nachvollziehen. Abgesehen vom alten Stadtkern wurde Hässliches hingeklotzt und auch das gastronomische Angebot reißt nicht vom Hocker.

Zum Mittagessen um 14.30 Uhr finden wir allerdings ein gutes Restaurant. Aufgrund des Feiertages hier in Galicien müssen wir zwar etwas länger warten, aber das Essen ist gut.

Ein langer Spaziergang zur Burg oberhalb des alten Stadtkerns sowie am kilometerlangen Strand ist an dieser Stelle gerade das Richtige.

Wir finden zum Ausklang eine Bodega an einer Nebenstraße. Hier können
wir die untergehende Sonne bei Schinken, Käse und Wein genießen, und bei der Gelegenheit unserem Nachbarn Rolf in Hamburg per Handy zum Geburtstag gratulieren.
 
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