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18. Tag
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Pfingst-Samstag
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14.05.2005
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Santiago de Compostela -
Cabo Fisterra
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| Heiko holt das Auto aus der Tiefgarage, und vor
dem Haus laden wir die Räder obendrauf. Nun fahren wir bei Regen
aus Santiago in Richtung A Coruña. Durch eine Umleitung gelangen
wir ungewollt auf die Schnellstraße, können sie aber beizeiten
verlassen und auf der N 543 weiterfahren. |
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Es geht zunächst auf Moia, dann weiter auf
Muros, danach immer an der Küste entlang.
Trotz des Regens bieten sich phantastische Blicke
auf Buchten und Lagunen, und wir machen den einen oder anderen Photostopp.
Später ist es überwiegend sonnig, aber
seeeehr stürmisch.
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Um 14:00 Uhr erreichen wir nach insgesamt 2.750
km ab Hamburg unser Ziel - "das Ende der Welt" Cabo Fisterra.
Wir parken das Auto im Hafenbereich, orientieren
uns und suchen ein Bett für die nächsten 2 Nächte.
Wir sehen in der 2. Reihe zum Hafen das Hostal "Mariquito".
Auf unsere Anfrage erhalten wir ein Zimmer im 4. Stock (mit Fahrstuhl!).
Es ist geräumig und - das Wichtigste - wir haben einen himmlischen
Blick auf den Hafen und das weite Meer!
Nach dem Auspacken gehen wir zunächst in
die am Hafen gelegene Bar und trinken eine Erfrischung. Dann machen
wir einen Rundgang durch den Ort mit seinen kleinen engen Gassen.
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Aber das Abendessen ist umso schöner! Wir
haben ein Restaurant ausgemacht, in dem es hervorragende Krustentiere
gibt und können auch schon um 19:00 Uhr essen.
Wir bestellen eine Portion Pimientos de Padron,
je eine Jakobsmuschel und als Krönung gönnen wir uns eine
Languste! Dazu einen frischen Weißwein de la Casa.
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Da es doch etwas ungewohnt und schwierig ist, diesem Tierchen beileibe
zu rücken, sind wir ganz froh, dass wir ob der für spanische
Verhältnisse frühen Abendbrotzeit die einzigen Gäste
sind. So brauchen wir uns nicht zu schämen, falls wir uns ein
wenig dusselig anstellen.
Als Postres genehmigen wir uns einen galicischen Tresterschnaps
(Orujo) mit und ohne Hierbas. Nachdem die Wirtin uns eingeschenkt
hat ...
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... lässt sie die Flaschen auf unserem Tisch
stehen, und wir bedienen uns ein weiteres Mal.
Bei der Rechnung für dieses opulente Mahl war diese Zugabe sicher
auch gerechtfertigt. |
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Abends hat es im Ort aufgehört
zu regnen. Als die Sonne bereits untergegangen ist, liegt über
der Bucht eine mystische Stimmung. Man kann die Orte auf der gegenüberliegenden
Seite sehen. Der letzte Widerschein der Sonne spiegelt sich dort und
nebelartiger Dunst liegt darüber. Wir genießen diesen wunderschönen
Anblick bevor wir uns auf den Weg ins Hotel machen ... |
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... hier gibt's noch einen Absacker und nebenbei
sehen wir, dass eine riesige Musikanlage aufgebaut wird. Wir gehen
ins Bett und um 2 Uhr werden wir im 4. Stock durch Vibrationen,
verursacht durch die Bässe, geweckt! Der Spaß geht bis
4:00 Uhr, dann ist Schluss. Gott sei Dank!
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