17. Tag
Freitag
13.05.2005
 
Santiago de Compostela
 
 

Länger schlafen! Oh wie schön! Beim Aufstehen kommt eine SMS zur Morgenbegrüßung von Eike. Wir frühstücken im Restaurant unterm Hotel mit café, tostadas y mermelada y queso!

Gestärkt starten wir zur Erkundung der "Katakomben" der Kathedrale. Es handelt sich um drei nebeneinander liegende Museen. Das ist einmal der Xelmirez-Palast, dann die Krypta des Pórtico de la Gloria und der Klosterkomplex mit Bibliothek und Kreuzgang. Es ist kaum vorstellbar, was sich in diesem Kathedral-Komplex an Musealem unten - neben - oben- befindet. Als Rentner (dank Heikos Rentenausweis) zahlen wir beide einen stark reduzierten Entrittspreis; das ist in Spanien normal!!

Bankettsaal
Xelmirez-Palast
Rippengewölbe und Kragsteine
abwärts zur Küche
in der Palastküche
Ausgang zwischen Palast und Kirche

Krypta des Pórtico de la Gloria
Kragsteine der Gewölberippen
Nachbildung historischer Musikinstrumente,
die als Steinmetzarbeiten dargestellt wurden
Rekonstruktion und Modell des
steinernen Chorgestühls der Kathedrale

Bibliothek und Kreuzgang
Stuckdecke der Bibliothek
Altarbildnis
die Botafumeiro
Durchgang - Bogen
Glocken am Kreuzgang

Die Zeit vergeht wie im Flug, und als wir völlig "geschafft" die Bibliothek verlassen, ist es nach 13:00 Uhr. Wir landen zum Mittagessen im "Bispo", genehmigen uns 3 Gambas-Spieße, dann Geflügelsalat, Wein und Orujo (Trester aus Galicien).

Gut gestärkt schlendern wir nun Richtung Paseo da Alameda und die angrenzenden Parkanlagen. Von dort hat hat man

einen herrlichen Blick auf den Kathedral-Komplex. Uns beeindruckt ein riesiger Eukalyptusbaum am Rande der Anlagen.

Es folgt nach diesem Verdauungsspaziergang die wohlverdiente Siesta
- wir haben ja Urlaub!

Nach dieser erholsamen Pause nehmen wir einen Kaffee
in der Bar des Hotels "Veinticinco de Julio" zu uns.

Dies ist das Haus, das wir von Melide aus gebucht und gestern vergeblich gesucht hatten! Heute haben wir es durch Zufall gefunden; die Benennung der Straßennamen und Hausnummern war irreführend. Es macht einen sehr netten Eindruck und wäre sicher keine schlechte Wahl gewesen.


Unser hier gekaufter Santiago-Führer enthält etliche Tourenvorschläge. Aus einer Tour für den inneren Bereich suchen wir uns noch das Monasterio San Martin Pinario aus.

Kuppelgewölbe
Hauptaltar
Orgel

Auch hier sind wir wieder überwältigt von der Fülle der kunsthistorischen und baulichen Grandiositäten!

Um 18:00 Uhr wird geschlossen, darum können wir den faszinierenden Rundgang nicht beenden.

hölzernes Chorgestühl aus der Kathedrale

Wir bummeln durch die Stadt und stehen plötzlich (!) wieder vor unserer Lieblings-Tapabar, dem "Bispo". Dort nehmen wir unsere Abendmahlzeit in Form von je 2 Tapas in Verbindung mit je 1 Glas Wein zu uns und treten den Heimweg an.
In der Internetbar "terra nova" neben dem Hotel "Veinticinco de Julio" schicken wir eine Email an die Heimat - hier ist die Benutzung kostenlos! - und ich informiere mich über die Aktivitäten des HSV vor dem morgigen und so wichtigen Spiel in und gegen Hannover. sms-eMails
Den Tag lassen wir ausklingen bei einem guten Rioja im Restaurant im Erdgeschoss unseres Hotels und bereiten uns langsam vor auf die morgige Fahrt an den Atlantik nach Cabo Fisterra = dem Ende der Welt.

Anmerkung: Vor unserer Abreise wurde uns in Hamburg gesagt, dass wir in Santiago ob der dortigen Menschenmassen, Probleme bekommen könnten, dies insbesondere beim Besuch der Kathedrale. Am Ende dieser beiden Tage in Santiago können wir nur feststellen, dass es hier äußerst geruhsam zuging und von Menschenmassen, gottlob, nichts zu spüren war. Lag es an der Jahreszeit?

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