8. Tag
Mittwoch
04.05.2005
 
Santo Domingo de la Calzada - Burgos
sms-eMails
Die Stadt des "Cid"
 

Wir frühstücken im Hotel. Es gibt hier ein etwas reichhaltigeres Frühstück mit Café und viel Madalenas sowie Tostadas mit Marmelade und Honig. Alles süß, nichts Herzhaftes dabei.

Bei der Bezahlung des Zimmers lassen wir an der Rezeption ein Hotelzimmer an unserem heutigen Zielort, in Burgos, reservieren. Das klappt wieder prima. Wir haben uns aus dem Reiseführer das Hotel ausgesucht, das nach unserem Geschmack zu sein scheint, sowohl von der Lage her als auch vom Preis.

Am Ortsende sehen wir noch eine große Kirchenfassade "bestückt" mit etlichen Storchennestern - beeindruckend.

Wir verlassen den Ort über die Brücke des Rio Oja (Rioja) bei grauem Himmel, es ist kalt. Die heutige Fahrt führt uns über Landstraßen, wie wir es ursprünglich für die Radtour vorgesehen hatten und nicht über die vielbefahrene N120.

In dem kleinen Marktstädtchen Belorado machen wir einen Stopp - hier wäre unser nächstes Fahrrad-Etappenziel gewesen. Dieser Ort ist heute das Zentrum der Lederindustrie.
Holzerker am alten Stadttor
Arkadenblick auf die Plaza Mayor
Arkaden an der Plaza Mayor
Dann geht es abseits der N-120 rauf und runter durch die Oca-Berge. Auf Nebenstraßen wollten wir eigenlich bis San Juan de Ortega. Die Straßenverhältnisse lassen dies jedoch nicht zu - wir landen In Villafranca Montes de Oca wieder auf der N-120 und werden immer wieder angeschoben von LKW's, sogar in den Bergen. Wir machen einen Fotostop an einer kleinen Kapelle am Abzweig nach San Juan de Ortega.
wilde Schlüsselblumen in den Montes de Oca
"Riesen"-Heidekraut an der N120
"Schubeinheiten"
Kapelle an der N120

Etwa 20 km vor Burgos ist Mittagsrast in einem kleinen Gasthaus an der N120. Wir genießen eine Platte mit Jamon, Salchichon, Lomo y Queso, dazu gibt es Brot und Wein.
So gestärkt starten wir danach in Richtung Burgos.

Wir freuen uns über die gute Ausschilderung der Hotels
in der Stadt und finden unser ...

... sehr schnell und ohne Probleme. Auch hier wohnen wir wieder am Rande der Altstadt. Unser Auto bringen wir in eine Tiefgarage in der Nähe des Hotel - unsere Räder in einen Abstellraum des Hotels.

Nach Auspacken und Frischmachen starten wir zur Erkundung der Stadt. Da wir hier zwei Übernachtungen gebucht haben, können wir uns ein wenig Zeit lassen. Wir machen uns zunächst auf den Weg in die Altstadt. In der Calle Calvo - Fußgängerzone - genehmigen wir uns in der Bar "Latino" erst einmal eine Erfrischung, bevor es weiter in Richtung Kathedrale Santa Maria geht.
... Kathedrale Santa Maria - Woww !! ...
Steinmetzarbeiten am Portal
Die Kathedrale Santa Maria ist nach der von Sevilla und Toledo die drittgrößte Kirche Spaniens und gilt als eines der eindrucksvollsten gotischen Gotteshäuser. Man betritt die Kirche über eine riesige Freitreppe ...
... unter der Vierungskuppel befindet sich das Grab von El Cid und seiner Frau Jimena. Das wunderschöne Chorgestühl ist aus Nußholz geschnitzt und stellt biblische Szenen dar.
Wir sind überwältigt von den Eindrücken in Kathedrale und angrenzendem Kreuzgang...
 
im Kreuzgang
Blick auf die Fassade + Vierung
Hochaltar
Steinmetzarbeiten im Kreutgang
Gewölbe des Seitenschiffes
Danach schlendern wir über die Plaza Mayor, den Paseo del Espolon - die mit Platanen gesäumte Kommunikations-Meile entlang des Rio Arlanzón - und wollen die Statue des El Cid - hoch zu Ross - fotografieren. Leider kommt die Sonne von der falschen Seite, nämlich genau von vorne. Darum beschließen wir, am nächsten Morgen einen erneuten Versuch zu starten.
Paseo del Espolon
der Santa-Maria-Bogen
Statue von El Cid

Es ist kalt - 13°! Wir sind nicht auf diese Temperaturen eingestellt (gestern hatten wir noch fast 30°!) und frieren.
Am Rande der Plaza Mayor setzen wir uns deswegen in eine kleine Bar und trinken einen leckeren roten Vino und essen dazu Aceitunas.

Aufgrund einer Empfehlung des Hotels genießen wir am Abend in einer Nebenstraße leckere Tapas.

Unseren Absacker nehmen wir an der kleinen Bar vom
Nachmittag zu uns - um 23:00 Uhr ist der Tag beendet.
Oh wie schön, morgen können wir ausschlafen!

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