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1.Tag - Mittwoch den 27.04.2005
Wir starten um 8:20 Uhr
bei Regen mit unseren Fahrrädern auf dem Autodach. Die Autobahn
ist nicht zu voll, das Wetter durchwachsen - es ist eben April!
Wir fahren auf der A1 in Richtung Aachen und kommen ohne Staus gut
voran. In Aachen machen wir die erste Tankpause und auf der Grenze
bzw. in Belgien - auf der anderen Straßenseite - in einer
kleinen urigen Kneipe machen wir unsere Mittagspause mit "Strammer
Max" (für Heiko) und Bockwurst mit Salat (für mich),
dazu gibt's Wasser.
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| Die Weiterfahrt
durch Belgien verläuft bei Sonnenschein. Hinter der Grenze zu
Frankreich in Valencienne liegt unser gebuchtes Etap-Hotel. Wir finden
es schnell, denn es liegt wie alle Hotels dieser Kategorie direkt
an der Autobahn. In diesem Fall handelt es sich um ein Motel, was
sehr praktisch ist wegen des Gepäcks. Das Zimmer ist schön
groß, es hat sogar Platz für unsere Räder. In diesem
Etap-Hotel gibt es nur einen Getränkeautomaten, aber keine Restauration. |
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Allerdings befindet sich in der
Nachbarschaft ein Novotel, und nachdem wir auf unserem Zimmer unsere
mitgebrachten Brötchen verzehrt haben, gehen wir zum Abschluss
ins Novotel und genehmigen uns dort einen wohlverdienten Schluck Wein.
Um 21:30 Uhr ist der heutige Tag zuende. |
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2. Tag - Donnerstag den 28.04.2005
Die Nacht war unruhig im
fremden Bett, und wir starten um 8:00 Uhr ohne Frühstück.
Wir suchen und finden zunächst im Ort eine Tankstelle und dann
geht es rauf auf die Autobahn, ca. 8:15 Uhr. Eine Stunde später
machen wir Frühstückspause an einer Raststätte der
französischen Kette "L`Arche" (Empfehlung von Thomas).
Dann geht es gestärkt
weiter Richtung Paris. Das Wetter ist sonnig und warm - 22 bis 25
°. Um Paris herum ist es allerdings ein wenig turbulenter, wir
lassen die Stadt rechts liegen und umfahren sie ohne Hektik und
Probleme. Die Fahrt durch Frankreich verläuft sehr ruhig, die
Geschwindigkeit ist insgesamt niedriger als bei uns (max. 130 km/h),
und wir fahren mit den Rädern sowieso nicht so schnell.
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| Hinter Bordeaux liegt unser nächstes
Etappenziel, das Hotel Campanile in Cesta. Nun stellen wir fest, dass
wir den Anfahrtsplan zum Hotel in Hamburg vergessen haben (liegt auf
dem Computer und wurde vergessen auszudrucken!!) Aber wir sind ja
nicht von gestern und finden die entsprechende Ausfahrt schnell und
in der Folge auch das Hotel. Es liegt direkt an der Autobahn und ist
auch eine Art Motel. |
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Hier ist eine Restauration
angeschlossen, die wir auch aufsuchen. Leider ist die Karte nur in
französisch, und der Kellner kann kein Englisch. Der Kellner
ist nervig, weil quirlig und hyperaktiv. Mir verwirbeln ständig
meine "Locken", wenn er hinter mit vorbeischießt.
Wir sitzen draußen auf der Terrasse im Freien nur kurzärmlig
gekleidet - es ist Sommer in Südfrankreich!!
Zum Essen finden wir etwas auf der Karte. Heiko nimmt Steak mit Pommes,
ich entscheide mich für einen mir unbekannten Fisch, gegrillt
und mit Fettucine. Es schmeckt gut, aber als ich fertig bin, hätte
ich eigentlich anfangen können zu essen. Nun ja, das tut der
Linie auch mal ganz gut, und im weiteren Verlauf des Urlaubs werde
ich schon nicht abmagern! |
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| Wir liegen um 21:45 Uhr in der Falle, das Handy
meldet um 21:59 Uhr eine sms, aber ich warte mit dem Lesen bis morgen
(sie ist von Andi). |
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3. Tag - Freitag den 29.04.2005
Heiko steht wie immer als erster- heute mitten
in der Nacht - um 6:45 Uhr auf. Um 8 Uhr gehen wir zum Frühstück
und starten um 8:45 Uhr. Getankt haben wir am Vorabend. Leider konnten
wir dabei die vielen Insektenleichen nicht von der Windschutzscheibe
entfernen, weil die Wassereimer auf der Tankstelle leer waren. Die
nächtliche Feuchtigkeit hat nun allerdings die Tierreste schön
eingeweicht, so dass sich vor dem Start die Scheibe schön reinigen
lässt.
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| Mit klarem Durchblick starten wir in Richtung Spanien.
Die Sonne scheint, wir haben 13 °. Die Landschaft und Vegetation
ist hier in Südfrankreich eine ganz andere als im übrigen
Land. Wir sehen viele Dünen, Pinien und Stechginster. Die Nähe
des Atlantiks ist spürbar, schon durch den ausgeprägten
Hochnebel. |
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In Höhe
Bayonne / Biaritz verlassen wir die Autobahn und fahren in Richtung
St. Jean-Pied-de-Port, um dort den Pyrenäenweg in Richtung Grenze
zu fahren. |
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| Im französischen Pyrenäenvorland |
Wegweiser in St. Jean-Pied-de-Port
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St. Jean-Pied-de-Port ist der Ausgangspunkt vieler Jakobswanderer.
Wir sind etwas enttäuscht, der vermeintlich kleine und beschauliche
Ort ist total überlaufen von Touris, darum halten wir uns dort
nicht auf und fahren auf der N 235 in Richtung Pamplona.
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| ... hoch und runter zum ... |
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... Ausblicke ...
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| Wir kommen über den Ibañeta-Pass
in Höhe von 1057 m und machen dort einen Photo-Stop. Weiter abwärts
gelangen wir nach Roncesvalles. Hier nehmen wir eine Erfrischung zu
uns und bewundern die riesige aus dem 12. Jh. stammende Klosteranlage,
die z.Zt. stark renoviert wird. |
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Die Klosteranlage von Roncesvalles
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| Kloster-Zufahrt Roncevalles mit Relief zur Roland-Sage |
Blick auf die Klosterkirche
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| Front des Kloster |
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Altarraum der Klosterkirche -
diffuses Licht durch Alabaster-Fenster |
Jacobus-Statue in der Klosterkirche
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Santiago-Kapelle + Silo de Carlomagno
unterhalb des Klosters in Roncesvalles
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Santiago-Kapelle + Silo de Carlomagno
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| Jacobus-Statue in der Santiago-Kapelle |
Blick ins Innere des Silo de Carlomagno
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| Auf halber Strecke nach
Pamplona entdecken wir an der Straße ein Restaurant, das sehr
urig aussieht. Wir sind erstaunt; es ist ein sehr vornehmer "Laden"
in einem winzigen Dorf - so sind auch die Portionen, allerdings nicht
die Preise. |
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Restaurante El Molina
Ctra. Zubiri, km 16 - URDANIZ
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Aber der Geschmack und die Qualität sind
ok.
Die letzte Etappe liegt nun vor uns, wir fahren
durch Pamplona und kommen über die N 111 in Richtung Logroño
nach Puente la Reina. Um 16:50 Uhr haben
wir unser Ziel, das Hotel Jakue, nach
1.855 km erreicht. Hier machen wir jetzt für 3 Nächte
Pause, aber unser Auto soll bis zu unserer Rückkehr aus Santiago
hierbleiben. Es folgt Auto ausladen
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Am Ende der Calle Mayor gelangt man auf
die Puente la Reina (die Brücke
der Königin). Diese 6-bogige
steinerne Brücke über den Rio Arga wurde im 11. Jh. von
Doña Mayor, der Gemahlin des Königs Sanchos III., für
die Pilger gestiftet.
Wir nehmen um 19:30 Uhr im Restaurant unseres
Hotels unser Abendessen zu uns. Um ca. 22:30 Uhr ist für heute
Zapfenstreich. Morgen wollen wir mit dem Bus nach Pamplona fahren.
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| Puente la Reina - die Brücke der
Königin über den Rio Arga |
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Brückenbeginn am Stadttor
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Verena auf der Puente la Reina
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Blick von der Brücke auf den Rio Arga
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