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Montag, 17. September 2001:
... nachdem wir
vor dem Hotel Neptun unser Gepäck wieder im Kofferraum verstaut
haben, fahren wir zum Frühstücken ins "Borbaratok"
und danach geht es auf der Uferstrasse B71 über Révfülöp
- Zánka - Balatonakali - Balatonudvari auf die Halbinsel Tihany.
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Den Regenschirm müssen wir aber auch
heute dabei haben, denn zwischendurch gibt es immer wieder einen
Schauer. Der Ort liegt auf dem Berg und wird überragt durch
die zwei Zwiebeltürme der Abteikirche. In der dreischiffigen
Krypta unter dem Chor liegen in der Mitte unter einer Marmorplatte
die Gebeine des im Jahre 1061 verstorbenen Königs András
I.
Wir wandern über den Burgberg und das
Oberland mit seinen Weinbergen auf die Ostseite des Berges zu Höhlen,
in denen im Jahre 1050 durch russische Mönche Einsiedlerzellen
im Basaltgestein nahe der Ciprian-Quelle angelegt wurden.
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Blick vom Burgberg
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die Einsiedlerhöhlen
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östlicher Uferbereich
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| Vorbei an der Ciprian-Quelle geht es berab
in den Uferbereich mit Badeanstalt und Schiffsanleger. Inzwischen
ist sogar die Sonne ein wenig herausgekommen, und wir können
uns im Freien an einem der "schmucken, sozialistischen"
Kioske ein Gläschen Wein genehmigen. |
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Nach dieser Erfrischung "quälen"
wir uns wieder bergauf in den Ort und kehren zum Mittagessen
in der "Tihany-Csarda", mit angeschlossener Weinstube
"zum Stier", ein. Wir können sogar im Freien
auf der großen Terrasse im Sonnenschein sitzen und genießen
so Essen, Trinken und die Sonne.
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| Nachmittags eine kleine Siesta im Hotel und abends
im Restaurant "Bohéme" ein Fogosch (Zander) vom Grill
runden den Tag kulinarisch ab. Hier müssen wir aber wieder drinnen
sitzen. Das Restaurant ist eigentlich für den Frischluft-Betrieb
ausgelegt und hat nur eine winzige Gaststube. Unseren Absacker trinken
wir im "Adler". |
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Dienstag, 18. September 2001: Heute
steht eine Wanderung über das südliche Oberland der Insel
auf dem Programm. Es ist wieder trübe, man muß immer
damit rechnen, dass es zu regnen beginnt.
Der Weg führt uns zuerst durchs Dorf
Tihany und dann am Ufer des "Inneren Sees" (Belsö-tó)
entlang, der 25 m über dem Wasserspiegel des Balaton liegt.
Zusammen mit dem "Äußeren See" bildeten sich
diese Krater-Seen, als der sog. Geysirkegel entstand, eine bizarre
Felsformation, unserem nächsten Ziel.
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Blick auf den "Inneren
See" und Tihany
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Gesteinsformationen am "Geysirkegel"
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| Unser Weg führt uns dann weiter bergab
Richtung Fähranleger, dem südlichsten Punkt der Halbinsel.
Wir gelangen ungewollt auf das Hotel-Gelände vom "Club Tihany".
Es ist ein riesiges abgeschottetes Areal und war in sozialistischer
Zeit eine der "Bonzenburgen". Von hier ist es nur ein Katzenprung
zurück zum "Adler". |
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| Wir setzen uns ins Auto und fahren
über Balatonudvari Richtung Vászoly. Unser Ziel ist das
Restaurant |
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| Es liegt eingebettet in Weinberge einige
Kilometer im nördlichen Hinterland des Balaton. Von der Terrasse
der "Laci Pince" hat man einen fantastischen Panoramablick
auf den See und die Halbinsel Tihany. |
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Auch hier waren wir anlässlich unserer
Radtour 2000 zweimal. Weil es uns damals so gut gefiel, heute unser
Abstecher hierher.
Wir haben zwar keinen strahlenden Sonnenschein,
können aber draußen auf der Terrasse sitzen und etwas
für unser leibliches Wohl tun. Dabei kommen wir wieder, wie
auch im Jahr davor, mit der Wirtin in ein persönliches Gespräch.
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Dies ist nun unser letzter Tag am
See, und wir nehmen den herrlichen Blick noch einmal in uns auf, bevor
wir die Rückfahrt antreten. In Balatonudvari
halten wir noch einmal an, um uns den denkmalgeschützten Friedhof
mit den herzförmig geformten Grabsteinen anzusehen. Zurück
bis Tihany sind es dann nur ein paar Kilometer, die wir schnell geschafft
haben. |
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| Wir erledigen nachmittags dann noch, wie am letzen
Tag so üblich, die Einkäufe der kleinen Mitbringsel für
die "Daheimgebliebenen" und des Reiseproviantes für
die Heimfahrt am kommenden Tag. Es gilt dann schon, das Gepäck
zu präparieren, damit am anderen Morgen kein Stress aufkommt. |
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| Den Abend verbringen wir in der "Ferenc
Pince", die gegenüber dem "Adler" am Hang in den
Weinbergen liegt. Zu Fuß ist sie in einigen Minuten zu erreichen.
Man hat von dort einen wundervollen Blick auf das Südufer des
Balaton bis Siofok. Dies ist besonders in der Nacht beeindruckend,
wenn man die Lichterkette am jenseitigen Ufer sieht. |
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Mittwoch, 19. September 2001: Abreisetag!
- es ist strahlend blauer Himmel, keine Wolke am Himmel (So eine
Gemeinheit von Petrus). Beim Blick aus dem Fenster in Richtung Pool
kann man sehen, wie dort aufgeklart wird und die Liegestühle
fürs Sonnenbad bereitgestellt werden.
Nach Frühstück, Abrechnung im
Hotel und Verstauen des Gepäcks geht es etwa um 10:00 Uhr auf
die "Piste". In Balatonfüred wird noch eine Ehrenrunde
gedreht, um Ilse und Rolf noch einige Sehenswürdigkeiten des
Ortes zu zeigen und dann geht es über die B71 Richtung Budapest
...
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