|
|
| Mittwoch, 12. September 2001:
Morgens zum Frühstück treffen wir uns wieder. Es
ist sehr voll in dem Frühstückszimmer, das Hotel scheint
gut besucht zu sein. Danach trennen wir drei Paare uns mit dem Ziel
unterschiedlicher Unternehmungen. |
|
 |
 |
Heiko und ich fahren mit dem Bus bis zum Gellertberg. Dort gehen
wir zum Hotel Gellert, versuchen in das Bad zu gelangen, was aber
leider wegen Filmaufnahmen geschlossen ist.
Wir könnten hinten durch den Garten von der anderen Seite
hineinschauen, aber dazu haben wir keine Lust.
Ein Besuch der Hotelhalle mit seinen weltbekannten Jugendstilfenstern
ist auch sehr interessant.
Wir gehen nun zu Fuß weiter, über
|
 |
|
 |
|
 |
 |
die Elisabeth-Brücke
und wieder in die Markthalle. Wir schlendern erneut durch die Gänge,
aber heute mit etwas mehr Ruhe, da wir ja keine vorgegebene Zeit |
|
| im Nacken haben. Auf der Empore genehmigen wir
uns ein Gläschen Wein. Wir kaufen einige Mitbringsel für
die Lieben daheim und schlendern anschließend durch die Innenstadt.
|
|
 |
 |
Im "Replay-Café" essen wir eine Kleinigkeit und
fahren mit der Metro zum "Hösök tere", wir begutachten
den Kunstbaum neben dem Museum und wandern in Richtung Liget. Den
Besuch des Széchenyi Fürdö müssen wir uns
leider verkneifen, da wir keine Handtücher dabei haben. Aber
die Anlage des zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten Bades imponiert
uns schon. Das etwas später angebaute Freibecken ist reich
mit Statuen geschmückt. Dort kann man sogar im Winter, unter
einer dicken Nebelschicht, baden.
Wieder in der City von Budapest schlagen wir den Weg zur Synagoge
ein, die aber leider heute geschlossen ist.
|
 |
|
"Hösök tere"
|
|
Szechenyi Bad
|
 |
|
|
Es sieht so aus, als wenn aufgrund der Ereignisse am Vortag in
New York diese Schließung eine Schutzmaßnahme ist. Durch
einen Zaun können wir in einen Innenhof sehen, in dem der Heldentempel
zu Ehren der gefallenen Juden des Ersten Weltkrieges steht und in
dem sich viele Gräber befinden.
|
 |
 |
 |
|
Vorderansicht
|
Türme
|
Rückseite mit Holocaustmahnmal
|
|
|
|
Im hinteren Teil der Kirchenanlage befindet sich
der "Holocaustbaum", an dessen Blättern die Namen
der vielen Deportierten verewigt sind.
Um unseren Gehwerkzeugen eine kleine Ruhepause
zu gönnen, gehen wir in eines der von Ernö empfohlenen
typischen Kaffeehäuser und genießen in aller Ruhe einen
Kaffee.
Heute Abend sind wir in dem kleinen Restaurant
unterhalb unseres Hotels mit Ilse und Rolf sowie Christiane und
Volker verabredet. Wir speisen an diesem letzten Budapestabend fürstlich
und lassen damit unsere Zeit der Radwanderung gebührend ausklingen.
Ab morgen beginnt eine andere Form des Vagabundierens
durch Ungarn.
|
|
|
| |
Abschied - Viszontlátásra Budapest
|
|
|
|
|
| |
|
Donnerstag, 13. September 2001: Dies
ist nun der Tag des Abschieds von Budapest. Wir frühstücken
zusammen mit Ilse und Rolf. Christiane und Volker stoßen dazu,
verabschieden sich aber nach dem Frühstück, da sie ein
volles Programm für einen weiteren Budapesttag haben.
Wir warten auf unser Auto, einen Opel Astra Caravan, das wir zu
um 10:00 Uhr bei der Firma Avalon-Rent geordert haben. Herr László
Kolesár Sz. kommt pünktlich, aber mit einem Problem.
Der für uns vorgesehene Caravan ist am Vortag in einen Unfall
verwickelt und steht nicht zur Verfügung. Was tun? Wir entscheiden
pragmatisch: wenn wir unser Gepäck auch in der bereitgestellten
Limousine verstauen können, haben wir kein Problem - wir können
das Gepäck verstauen!
|
 |
|
|
Nach Einweisung durch Herrn Kolesár und
Erläuterung, wie wir aus Budapest heraus Richtung Balaton fahren
müssen, starten wir ...
|
|
 |
|
|
|
| ... zur Autorundtour
von Budapest |
| |
mit Stationen in |
|
| |
|
|
| Gyenesdiás |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| und wieder nach Budapest ... |
|
| |
|
|
|
|
Mittwoch, 19. September 2001: Abreisetag!
- es ist strahlend blauer Himmel, keine Wolke am Himmel (So eine
Gemeinheit von Petrus!). Beim Blick aus dem Fenster in Richtung
Pool kann man sehen, wie dort aufgeklart wird und die Liegestühle
fürs Sonnenbad bereitgestellt werden.
Nach Frühstück, Abrechnung im
Hotel und Verstauen des Gepäcks geht es etwa um 10:00 Uhr auf
die "Piste". In Balatonfüred wird eine Ehrenrunde
gedreht, um Ilse und Rolf einige Sehenswürdigkeiten des Ortes
zu zeigen und dann geht es über die B71 Richtung Budapest über
Balatonalmadi, Balatonkenese auf die B7. Vor Székesfehérvár
wollen wir auf die Autobahn, um den Ort zu umfahren. Leider ist
diese Autobahnauffahrt wegen Bauarbeiten gesperrt, und wir müssen
durch die ganze Stadt fahren. Um die Mittagszeit ist das nicht gerade
ein Vergnügen und das bei einer Ausschilderung, die nach unserer
Auffassung einiges zu wünschen übrig läßt.
Auf der Autobahn bleiben wir dann aber nur ein kurzes Stück,
da wir vor Budapest noch eine Kleinigkeit essen wollen.
|
|
|
Wir sind für 14:00 Uhr mit Herrn Kolesár
von Avalon-Rent an einer Tankstelle im Bereich des Keleti-Bahnhofes
zur Autoübergabe verabredet. Kurz nach 15:00 Uhr geht unser
Zug Richtung Wien.
In Agárd am Velence-See machen wir
Mittagspause im Nadas Etterem. Frisch
gestärkt geht es weiter
|
 |
|
| Wir meinen, dass wir gut in der Zeit sind,
gehen dann aber sobald als möglich auf die Autobahn und kommen
dort gut voran. Der Verkehr wird jedoch dichter, je mehr wir uns Budapest
nähern. Um 13:50 Uhr passieren wir die Elisabeth-Brücke
und ab hier geht fast nichts mehr. |
|
| Es klingelt das Handy von Verena
und Herr Kolesár erkundigt sich, wie weit wir sind. Er ist
beruhigt über unseren Standort und nach kurzer Zeit, die uns
natürlich endlos erscheint, erreichen wir den verabredeten Treffpunkt.
Auftanken und Abnahme des Autos verlaufen zügig und reibungslos.
Wir können mit Auto und Gepäck noch das kurze Stück
zum Keleti-Bahnhof fahren, wo Herr Kolesár dann das Auto übernimmt,
nachdem er uns geholfen hat, unser Gepäck in den Bahnhof zu bringen. |
 |
|
|
Das Warten auf den Zug ist natürlich
nervig. Aber unterm Strich klappt es doch gut. Relativ pünkliche
Ankunft in Wien. Der Aufenthalt dort ist nicht so sehr lange und
der EURO-Night von Wien nach Hamburg wird frühzeitig eingesetzt.
Somit können wir beizeiten unser Abteil belegen.
Nachtfahrt im Liegewagen ist immer so ein
Ding. Man bemüht sich, den Zeitpunkt des Langmachens
hinauszuschieben, um mehr Bettschwere zu erreichen, da man
ja sowieso nicht gut schläft. - Mit den zu erwartenden Schlaf-Unterbrechungen
erreichen wir am Morgen des 20. September
2001 den Bahnhof Hamburg-Dammtor.
Die Reststrecke mit der S-Bahn und Pkw ist dann nur Routine.
|
|
|
|