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| Heute starten wir zu unserer
letzten Fahrrad-Etappe. Um 9 Uhr geht es los. Es ist noch ein
wenig kühl, aber leicht sonnig. |
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Unsere Fahrt geht zunächst in Richtung
Balatonboglar, unser heutiger Schlussmann ist Hans.
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| Wir fahren auf der "Südbalaton Weinstraße"
vorbei an ausgedehnten Weinfeldern, auf denen die Lese in vollem Gange
ist. Am Ortseingang von Balatonboglar macht Ernö mit uns noch
einen kleinen Schlenker zur "Sektfabrik" BB (Balatonboglar);
bei dem Erzeugnis dieser Kellerei handelt es sich um d
e n Sekt Ungarns. Diese Fabrik ist aus dem sozialisten "Borkombinat"
hervorgegangen. |
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Am Balaton angekommen fahren wir auf "unserem"
Radweg direkt am Ufer, gelangen nach Balatonlelle und sehen aus
der Entfernung das gelbe Haus der "Panzio Viktoria", in
der wir (Heiko und ich) im vergangenen Jahr übernachteten.
Am Ufer des Plattensees machen wir unser letztes
Picknick, bei Sonnenschein und herrlichem Blick über den See
und auf Tihany.
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Unsere beiden Gastgeber (Ernö und Peter) verwöhnen
uns ein letztes Mal mit ungarischen Köstlichkeiten, zur
Feier des Tages und als Krönung gibt es heute außerdem
Kaviar und ein Glas BB-Sekt.
Unser Tagesziel ist Siofok, die größte Stadt am
Südufer. In Balatonföldvar machen wir einen Abstecher
zur Marina und fahren vorbei an den vielen Freizeitbooten
bis an die Spitze der Mole.
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Wir genießen den Blick auf den Balaton,
das gegenüberliegende Ufer und die Halbinsel Tihany.
Wenige Kilometer hinter Balatonföldvar, in
Szantod, befindet sich die engste Stelle des Plattensees. Hier ist
der Fähranleger nach Tihany, und das "ungarische Meer"
ist an dieser Stelle nur 1,5 km breit. Wir lassen den Anleger links
liegen und fahren
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durch das touristisch geprägte
Zamardi mit seinen vielen schönen Ferienhäusern. Der
Ort zieht sich 10 km lang hin |
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und geht ohne Übergang in Siofok über,
der "Hauptstadt des Balaton" mit 25 000 Einwohnern. Siofok
hat ein 15 km langes Ufer mit Strandbädern und Stränden.
An der Petöfi setany, der Strandpromenade, liegt unser Hotel
"Europa".
Nach unserer Ankunft müssen wir uns "leider"
von unseren Drahtesel verabschieden. Sie haben uns gut bis hier
gebracht und nun eine Erholungspause verdient. Unser Zimmer liegt
im 6. Stock, das Haus hat 13 Etagen. Es ist ein Riesenkasten aus
sozialistischen Zeiten.
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Pannónia
Hotel Europa
Petöfi sétány 17.
H-8600 Siófok
Tel: 0036 -84 - 310 - 630 |
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| Beim Auspacken unserer Taschen stelle
ich fest - oh Schreck - mein Ladegerät fürs Handy ist nicht
dabei. Beim Rekapitulieren fällt uns ein, dass es in Kek-to beim
Kofferpacken auf dem Bett liegen geblieben sein muss. Und der Akku
meines Handys ist fast leer. Was tun? Mein "Retter" in dieser
Lage ist Hans. Sein Ladegerät passt zu meinem Handy - ein Test
im Badezimmer an der Steckdose beweist es. Na wunderbar, nun muss
ich nur noch zusehen, dass ich wieder in den Besitz meines Gerätes
komme. Da wir im Anschluss an unsere Radwanderung noch die Absicht
haben, mit einem Leihwagen den Balaton "unsicher" zu machen,
könnten wir ja eigentlich in Lengyeltoti vorbeifahren und uns
das Teil abholen. Wir erzählen Ernö von unserem Missgeschick,
und ein Telefonat von ihm mit dem Hotel macht alles klar. Es liegt
dort zur Abholung bereit und wartet auf uns. |
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Wir treffen uns um 19 Uhr, gehen gemeinsam in das Zentrum von Siofok,
wo wir unser Abendessen einnehmen werden. Unser Ziel ist ein Czardas-Lokal
mit Livemusik.
Wir essen gut und reichlich (wie immer), trinken dazu einen Barack
und Wein.
Im Anschluss erleben wir eine Folkloregruppe mit ungarischen Tänzen.
Das ist schön!
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| Ein Rundgang durch Siofok krönt diesen letzten
Radeltag. Ernö zeigt uns die "Attraktionen" dieser
Stadt. Es beginnt mit der evangelischen Holzkirche, die entworfen
wurde von dem Architekten, der auch auf der Expo 2000 den ungarischen
Pavillon gebaut hat. Die Kirche besticht durch die sehr eigenwillige
Gestaltung. |
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Ev. Kirche
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Wasserturm
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Millenium-Park
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Kalman-Imre-Tempel
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Ernö erklärt
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Dann passieren wir das Wahrzeichen von Siofok,
den Wasserturm, und gelangen im Millenium-Park zum Kalman-Imre-Tempel
und in der Nähe des Bahnhofs zum Geburtshaus des Komponisten,
dem Sohn dieser Stadt.
Zurück im Hotel setzen wir uns noch zusammen
mit Ilse, Rolf, Inge und Roland in die Lobby und genehmigen uns
einen Absacker. Der morgige Tag beginnt sehr früh, unser Bus
wird uns schon um 8 Uhr abholen.
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