|
|
| Unser Frühstück bei den Spenglers ist
ein absolutes Highlight! Es fehlt an nichts, auf dem Tisch befinden
sich neben Wurst, Käse, Marmelade, Obst, Butter und Eiern viele
Köstlichkeiten wie selbstgemachte Salate, Kuchen und vieles mehr. |
|
 |
|
Und vor jedem Gedeck steht ein Schnapsglas
mit Barack Palinka! Frau Spengler erklärt es mit der Lebensphilosophie
ihres schwäbischen Vaters, der immer sagt, dass ein Gläschen
Barack am Morgen den Tag in Schwung bringen würde. Also lassen
wir uns auch dadurch in Schwung bringen. Ansonsten trinken wir Kaffee
und bekommen sogar noch eine Kostprobe des Kaffees, den die Spenglers
trinken. Es handelt sich um eine Art türkischen Mokka. |
|
| Schmeckt auch nicht schlecht! Frau Spengler will
uns sogar noch ein Lunchpaket mitgeben, das wir aber dankend ablehnen,
da wir ja so phantastisch von Ernö und Peter versorgt werden.
Im Gespräch mit anderen Gruppenmitgliedern zeichnet sich ab,
dass wir es bei den Spenglers wohl am besten getroffen haben. |
|
|
Um 9 Uhr treffen wir uns in der Dorfmitte - wir sind auch heute
morgen wieder die Letzten wegen der intensiven Verabschiedung durch
unsere Wirtin - und gehen in Richtung Kirche.
Bei deren Besichtigung treffen wir auf Magdalena, eine 75-Jährige
kleine Frau mit Kopftuch und Kittelschürze.
|
 |
 |
| |
Sie ist das Faktotum der Gemeinde und dem
Herrn Pfarrer oft bei der Predigt behilflich, "da
er ja schon alt und vergesslich ist " (er ist 72
Jahre alt). Sie beschreibt uns in deutscher Sprache die Kirche
- auch sie ist eine Donauschwäbin.
Im Anschluss an die Besichtigung plaudern
- sprich schwäbeln - Roland und Inge aus Stuttgart noch
ein wenig mit ihr.
|
|
|
| Dann geht es auf den Kalvarienberg mit seinen sieben
( oder acht?) Stationen. Ernö erklärt uns jede einzelne.
Danach geht es über den Friedhof und zur Besichtigung eines kleinen
Heimatmuseums in einem typisch ungarischen Haus, |
 |
|
 |
 |
|
Mahnmal auf dem Friedhof von Magyarpolany
|
Heimatmuseum in Magyarpolany
|
|
|
Danach weiter zu einem Bus, der uns über das Bakony-Gebirge
nach Nagyvazsony bringt. Wahrzeichen ist die Burg des Pal Kinizsi,
dem Heerführer des Königs Matthias. Hier finden in den
Sommermonaten Ritterspiele statt. Auf den Stufen vor der Burg werden
Gruppenfotos gemacht
von unserer gesamten Mannschaft.
Jetzt geht es wieder auf die Räder. Peter ist mit seinem
Bus und dem Fahrradtrailer eingetroffen.
|
 |
|
 |
|
Wir starten bei Sonnenschein (!) und
mit Rückenwind und mit Volker als
Lumpensammler. In Mencshely machen wir an der Gabelung nach Dörgicse
und Zanka eine Trinkpause und einige von uns erledigen ihre technischen
Probleme. |
|
|
Wenige Kilometer weiter haben wir unseren ersten Blickkontakt
mit dem Balaton. Bei klarer Sicht können wir sogar das gegenüberliegende
Ufer erkennen.
|
 |
 |
|
Zwischenstopp
|
Erster Blick auf den Balaton
|
|
|
Unsere heutige Mittagsrast findet in den Weinbergen
statt. Bei herrlichem Sonnenschein liegen und sitzen wir auf Decken
und Isomatten, naschen ein wenig von den köstlichen Trauben,
genießen unser Picknick mit selbstgemachtem Kartoffelsalat
und Frikadellen, Gemüse, Käse und einem Barack vorweg
und Bor dazu - es ist fast wie im Schlaraffenland, nur die gebratenen
Tauben fehlen.
|
 |
|
|
Danach geht es frisch gestärkt über
die Weinberge durchs Kalibecken. Dabei kommen wir auch durch Köveskal;
hier haben wir (Heiko und ich) im Jahr 2000 unsere Regenjacken auf
dem Fahrrad trocknen lassen und dabei einen Gespritzten vor der
Borozö getrunken.
Wir haben mal wieder viele Buckel und Hügel
(Berge?) zu bewältigen und eine Strecke
|
 |
|
| von über einem Kilometer durchs flache Land
mit einem irren Gegenwind. Oh mannomann, die hatte es in sich!! Danach
ist erst einmal eine Verschnauf- und Trinkpause in Kövágóörs
angesagt. |
|
 |
|
Nun geht es weiter auf ebenen (!) Wegen und
unser nächstes Ziel ist das "Steinerne Meer". Unsere
Drahtesel werden hier während unseres Rundganges alle zusammengestellt,
um sie so vor Langfingern zu schützen. Es handelt sich bei
dieser Steinwüste um ein unter Naturschutz stehendes Gebiet,
das übersät ist mit großen, weißen Sandsteinbrocken,
die im Laufe der Jahrtausenden durch den Wind von Ablagerungen
befreit wurden und nun wie von Riesenhand verstreut in der Landschaft
liegen. Wie eine Mondlandschaft wirken die Steinformationen, die
sich auch hervorragend zum Klettern eignen. Von oben hat man einen
wunderschönen Überblick über das Káli-Becken.
Nachdem ein paar Fotos geschossen wurden, geht
unsere Fahrt - bei Sonnenschein - weiter.
|
 |
|
 |
|
Unser heutiges Fahrrad-Ziel ist die Szent György
Pince mitten in den Weinbergen am Fuße des Szentgyörgyhegy.
Wir sitzen draußen in der Abendsonne beim Essen und einer
Weinprobe. Wir genießen einige köstliche Weine und als
Abschluss serviert man uns einen hervorragenden Eiswein.
Langsam wird es dunkel.
|
 |
 |
|
Egészségedre
|
|
| |
 |
| |
Hotel
Helikon
Balaton-part 5.
H-8360 Keszthely
Tel: 0036 -83 - 311 - 330
|
|
|
Ein Bus bringt uns an unser heutiges Ziel,
das Hotel Helikon in Keszthely. Hier kommen unsere Räder
in die Tennishalle, morgen haben wir alle Ruhetag - die Drahtesel
und wir. Das Hotel Helikon ist eines dieser riesigen Hochhausklötze
aus sozialistischen Zeiten. Wir wohnen im 6. Stock und haben
einen traumhaften Blick über den Plattensee und das Nordufer.
Nach dem Auspacken unseres Gepäcks
- wir bleiben hier ja ausnahmsweise für zwei Nächte
- treffen wir in der Hotellobby auf einige aus unserer Gruppe
und nehmen dort noch ein Gläschen Wein zu uns, bevor
wir den heutigen Tag beenden.
|
|
|
|
|
|
|
|