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So hätten wir uns Sopron gewünscht
- Bilder aus der Internetpräsentation von Sopron
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Judenggasse ---- Rathaus, Feuerturm, Dreifaltigkeitssäule
---- St.Georg Gasse
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Um 10.30 Uhr steigen wir bei Regen und starkem
Wind auf die Räder. Zunächst führt uns der Weg über
eine starke Steigung aus der Umgebung von Sopron heraus.
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Wir erwärmen uns auch so langsam wieder. Ernö und Peter bauen
uns wieder ein himmlisches Büffet mit allen guten Sachen auf, und
wir genießen die Köstlichkeiten in Form von Wurst und Käse
und Gemüse und Barack und Wein und, und, und....
Nach einer anschließenden Besichtigung des Hauses geht es weiter
bei Regen und Wind nach Fertöd.
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Dort befindet sich das Schloss Esterhazy des Fürsten
Miklos (Nikolaus) Esterhazy - genannt "der Prachtliebende".
Dieser ließ es 1764 - 1766 nach dem Vorbild der Schlösser
Versaille und Schönbrunn als Sommerresidenz erbauen.
Die mehr als 120 Räume des Hauses sind umgeben von endlosen
Gärten. Bei diesem Wetter sieht man allerdings nicht
viel von der Schönheit, man kann nur die Größe
erahnen. Die Zimmer sind in unterschiedlichen Stilrichtungen
eingerichtet und spiegeln den damaligen Zeitgeschmack wieder.
Im Schloss befand sich zu Zeiten des "Prachtliebenden"
auch ein kleines Theater und der Hofkomponist war kein Geringerer
als Joseph Haydn.
Nun sind es noch 18 km bis zu unserem nächsten Bett.
Es gibt zwischendurch noch eine Trinkpause.
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... im Schloß Esterhazy ...
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... weiter im Regen...
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Dann geht es weiter nach Pusztacsalád in
unser "Schlosshotel Majo". Wir werden dort sehr herzlich
aufgenommen und mit Glühwein (von weißem Wein des Neusiedler
Sees) begrüßt.
Um 19 Uhr gibt es Abendessen - Wildragoutsuppe,
Rindsbraten mit köstlicher Soße und Knödeln und
als Nachtisch die Krönung aller ungarischer Desserts:
Gundel - Palacsinta.
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Danach geht es noch
recht lustig und gemütlich zu, zumal wir auch die einzigen
Hotelgäste sind. Um 22 Uhr ist dann aber doch Nachtruhe
angesagt.
Morgen haben wir
ca. 80 Kilometer vor uns. Das Wetter soll besser
werden - sagt Ernö mit einem leichten Zwinkern. Im Moment
klatscht der Regen noch gegen die Scheiben, es ist unmöglich,
die Zimmerfenster zu öffnen.
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