|
|
 |
 |
Wir starten um 9 Uhr bei Sonnenschein.
Es geht auf gut ausgebauten Radwegen in Richtung Neusiedler See. Heute
ist Heiko der Schlussmann. Wir kommen über Parndorf (dort erledigen
wir unsere "technischen Probleme" im Bahnhofs-Klo) und fahren
weiter, |
|
| begleitet von herrlichstem Sonnenschein,
durch landwirtschaftliches Gelände. In einem kleinen Dorf, an
einer kleinen Kirche machen wir unsere erste Trinkrast. Dann geht
es weiter durch den Ort Neusiedel am See - können aber leider
keinen Blick auf den See werfen, denn es trennt uns ein breiter Schilfgürtel.
|
 |
|
...eine Erfrischung fällig ...
|
|
| Nun geht es durch eine wunderschöne Weingegend.
Hier hat die Lese noch nicht stattgefunden, und die Weinstöcke
hängen noch voller Trauben. Sie leuchten in der Sonne, besonders
die roten. Da es sich hierbei sicher nicht um unsere "Spätburgunder"
Trauben handelt, denke ich, es ist die für hier typische Sorte
"Blaufränkisch" (ungarisch: kekfrancos). |
|
|
|
|
|
|
... im Sonnenschein durch herrliche Weinberg-Gegend
...
|
| Bei dieser hier angesetzten zweiten Trinkpause
nutzen wir die Gelegenheit, ein wenig von den Trauben zu naschen.
Köstlich! Und als Fotografier-Objekt eignen sie sich außerdem
hervorragend. |
|
 |
 |
|
Trinkpause in den Weinbergen
|
|
|
Gut gelaunt, gestärkt und erfrischt geht
es auf wunderbaren landwirtschaftlichen Wegen weiter über Breitenbrunn,
und nach ca. 1 Stunde machen wir in Donnerskirchen unsere wohlverdiente
Mittagsrast.
Wir schnappen uns die Isomatten, Decken und sonstigen
Utensilien aus Peters Auto, machen es uns auf der Wiese bequem und
genießen die Stille und den Sonnenschein.
Heute Mittag zaubert Ernö uns ein Letscho,
und viele helfende Hände stehen ihm bei den Vorbereitungen
zur Seite. Dann wird zunächst ein Feuer gemacht unter einem
Eisentopf, der an einem Dreibeingestell hängt.
|
|
 |
 |
|
Fleißige Helfer ...
|
... hungrig und neugierig ...
|
|
| Darin wird der Speck angebraten, es folgen Wurst,
Zwiebeln und schließlich jede Menge Paprika (die hellen gelben
und milden mit der länglichen Form) und Gewürze. Und das
Ganze muss ständig gerührt werden. Das ist schon eine ziemlich
kräftezehrende Angelegenheit, aber Ernö ist ja der "Mr.Letscho"
und meistert diese Aufgabe spielend. |
|
 |
 |
 |
|
Mr. Letscho in Aktion
|
Essen fassen
|
Egészségedre
|
|
 |
Wenn Ernö in dem Kochtopf rührt,
das Feuer an den Beinen spürt,
wenn Düfte zart den Platz bestreichen,
wenn Ernö und Peter Schnäpse reichen,
dann kann man singen "Lobet den Herrn"!
Euch hat die ganze Gruppe gern!
|
|
 |
 |
|
Lecker Letscho ...
|
... mmm - das schmeckt gut ...
|
|
|
|
Uns läuft das Wasser im Munde zusammen bei
dem Anblick und dem Duft! Dann endlich ist es soweit. Zum Auftakt
gibt es den obligatorischen Magenanwärmer, den wir mit einem
kräftigen "Egészségedre" vernichten,
und dann das köstliche Letscho. Wir genießen es in vollen
Zügen, trinken dazu den ungarischen Wein in Rot und Weiß
-
|
|
|
und langsam verschwindet die Sonne
hinter den Wolken.
|
| Auf dem Weg in Richtung
Grenze kommen wir durch den Ort Rust, der bekannt ist wegen seiner
vielen Störche. Auf den Häusern befinden sich unzählige
Storchennester - aber zu dieser Zeit sind die Bewohner bereits auf
dem Weg nach Süden. Bis auf einen zurückgebliebenen Vogel,
der in seinem Nest sitzt und den Abflug verpasst hat, oder nicht mitfliegen
konnte - wer weiß. |
 |
|
Stop am See vor Rust
|
|
 |
 |
 |
|
der zurückgebliebene Storch
|
Rust - Tor zum See
|
|
Bei meinem Vorderrad hatte ich auf
der Fahrt bis hier eine Unwucht festgestellt, die sich besonders bei
abschüssigen Strecken aufbaute. Ich erzähle Ernö davon
mit dem Ergebnis, dass unser "Fahrrad-Pannen-Service" in
Person von Peter mir ein neues Vorderrad einbaut. Es hat sich nämlich
gezeigt, dass der Reifen eine Ausbuchtung hatte und so zu platzen
drohte. Da habe ich dann ja noch einmal Glück gehabt. |
|
 |
 |
|
in Rust
|
|
| Nach Rust verlassen wir die Nähe
des Neusiedler Sees. Nun wird das Gelände bergiger, und in Mörbisch
gehen wir über die Grenze nach Ungarn. Ernö erledigt die
Formalitäten, dann geht es bergab durch ein Waldgebiet in Richtung
Sopron. Und aus dem verschwundenen Sonnenschein wird zunächst
leichter, dann kräftiger Regen! Wie gut, dass wir unser Regenzeug
haben und unsere Regenhosen haben nun Premiere. |
 |
|
hinter der Grenze in Mörbisch
|
|
| Wir erreichen das " Hotel Sopron" klitschnass,
die Fahrräder kommen in einen "Fahrradschuppen" , und
wir gehen auf unsere Zimmer, nachdem wir uns für 19 Uhr zum Abendessen
im Restaurant des Hauses verabredet haben. |
|
 |
|
Hotel Sopron
Fövényverem u. 7.
H-9400 Sopron
Tel: 0036 -99 - 314 - 254
|
|
|
 |
 |
|
Hotelzimmer
|
Restaurant
|
|
|
Für unser leibliches Wohl wird wieder hervorragend
gesorgt. Es gibt eine Knödelsuppe, danach Hähnchen mit
Spätzle und Sauce, und als Dessert Schomlauer Berg. Lecker!
Dazu ein Weißwein und - wie immer - vorweg ein Barack. Wir
werden wieder so richtig verwöhnt.
Nach dem Essen stellen
wir fest, dass es aufgehört hat zu regnen. Ernö führt
uns zum Abschluss des Tages in ein Heurigenlokal und um 22 Uhr ist
Zapfenstreich.
|
|
|
|