2.Tag
03. September 2001
Montag
Wien - Bruck a.d.Leitha

 

Wecken um 7 Uhr, Koffer packen. Wir frühstücken um 7.45 Uhr, danach bringen wir das Gepäck zur Rezeption. Um 9 Uhr werden in der Tiefgarage die Fahrräder "angepasst" und um 9.35 Uhr starten wir unsere Radwanderung von Wien nach Budapest - bei noch etwas kühler Luft, aber Sonnenschein.
Vorher wird noch ein "Lumpensammler" für heute festgelegt, der als Letzter fährt und mit dem Ernö als erster Fahrer Blickkontakt hält, falls die Gruppe zu weit auseinanderdriftet. Auf diese Weise kann wenigstens keiner verloren gehen. Der heutige Schlussmann ist Kuno, der ein erfahrener Radler ist und selbst Touren für Gruppen organisiert.
Kuno
  Es geht zunächst durch den morgendlichen fast menschenleeren Prater. Am Riesenrad machen wir einen kurzen Halt. Ernö erzählt uns etwas zur Geschichte dieses Parks. Danach geht es über die 4 km lange Allee stadtauswärts immer in Donaunähe.
Risenrad im menschenleeren Prater
Start auf der Prater-Allee
Dabei kommen wir auch am buddhistischen Tempel von Wien dem "Stupa" vorbei.
"Der Stupa" mit Buddha-Statue
Wir bestaunen das imposante Bauwerk

 

Nun geht es durch Schwechat und Rauchenwarth. Unsere erste Trinkpause machen wir um 10.30 auf einem Parkplatz in der Nähe der Donau. Dort wartet Peter mit seinem weißen VW-Bus. Es gibt Apfelsaft und Mineralwasser - simultan eingeschenkt in vorher ausgeteilte Becher. Kurz vor Schwadorf machen wir eine weitere Pause mit frischen Pflaumen und Apfelschorle.
Erste Trinkpause
Gegen 12 Uhr erreichen wir Margarethen am Moos, der weiße VW-Bus von Peter ist schon dort. Nun wird ein wunderbares Picknick zubereitet von Ernö und Peter, es gibt diverse typisch ungarische Wurst- und Käsesorten, dazu Tomaten, Paprika, Brot und vorab zum Magenanwärmen einen kleinen Barack Pálinka.

 

..wovon schreibt Verena ?

Bevor wir mit den Tafelfreuden beginnen, lernen wir von unserem Reiseleiter das - fast - wichtigste ungarische Wort: egészségedre = Prost! Wir genießen die Köstlichkeiten und dazu gibt es Rotwein (Kékfrankos) und Weißwein (Olaszrizling) sowie Wasser und Saft. Wir werden so richtig verwöhnt, sitzen und liegen zum Entspannen auf Decken und Isomatten aus dem VW-Bus, und auch Petrus meint es gut mit uns. Die Sonne scheint, es ist schön warm. Was wollen wir mehr.
Um 14 Uhr geht es weiter in Richtung unseres heutigen Tagesziels Bruck an der Leitha. Am Feuerlöschteich im Dorf vorher machen wir unsere letzte Trinkpause, dann erreichen wir Bruck. Ernö weist uns auf das Denkmal des vorletzten ungarischen Königs - Franz Josef II, der Mann von Sissi - hin und fährt mit uns zum Kriegerdenkmal der gefallenen Soldaten von 1916. Danach geht's zur Pension Eder, um 16.30 Uhr 'rauf aufs Zimmer - und aufs Klo!!!
   
Pension Eder
Alttadt 19.
A-2460 Bruck a.d. Leitha
Tel: 0043 -2162 - 62451
 

Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht und geduscht haben, machen wir einen kleinen Stadtbummel. Das Hotel liegt an der Durchgangsstraße. Wir gehen durch die Fußgängerzone - vorbei am Handwerksbaum - zum zentralen Platz, an dem die St. Martinskirche steht. Dieser Platz ist von schönen Häusern umgeben, an denen man auch die Zeiten - Baustile - ablesen kann. Rechtzeitig zum Abendessen sind wir zurück im Hotel.

Um 19 Uhr gibt es dort im Restaurant ein 3-Gänge-Menü mit einem Barack-Pálinka vorweg - zum Magenanwärmen. Es schmeckt uns sehr gut, und nach unserem ersten Radeltag können wir auch gut etwas Stärkung gebrauchen.

Handwerkerbaum
Fußgängerzone
St. Martinskirche
"Baustile"

Anschließend machen wir alle noch einen Bummel durch Bruck, Ernö erzählt uns etwas von der Geschichte des Ortes und in einem Heurigen-Lokal beenden wir mit einem guten Viertele diesen ersten Radeltag.