01./02.September 2001
Samstag - Sonntag
Anreise Hamburg - Wien

 

Start 19.30 Uhr - Ulrich Kummes fährt uns vier (Heiko, Ilse, Rolf und mich) nach Nettelnburg. Vorher noch Verabschiedung von Gieselers, die am Mittwoch für 6 Wochen nach Laspuña fahren.

Der EuroNight startet um 20.35 Uhr vom Dammtor-Bahnhof. Wir beziehen unser Liegewagenabteil. Nach einem kleinen Abend-Imbiss stoßen wir auf einen schönen Urlaub an.

Es ist schon nach Mitternacht, als wir unsere Betten richten. Als wir Würzburg erreichen, habe ich noch nicht geschlafen; in Regensburg stelle ich fest, dass ich dann aber auf jeden Fall Nürnberg verschlafen habe. Danach kommen Passau, Schärding, --- und es wird langsam hell. Aber es ist grau und feucht.

Nach dem köstlichen Frühstück (2 Brötchen, Butter, Marmelade und 1 Becher Nescafé) erreichen wir Wien-Westbahnhof. Wir kaufen uns jeder ein 24-Stunden-Ticket, fahren mit der U3 bis Stephansplatz und steigen um in die U1 bis Vorgartenstraße.

Außensicht Hotel Lasalle
Im Hotel "Lasalle" sind erwartungsgemäß die Zimmer noch nicht fertig. Wir deponieren daher unser Gepäck hinter der Rezeption und fahren mit der U1 eine Station bis zum Prater.
AT Hotel Lasalle
Engerthstraße 173-175
A-1020 Wien
Tel: 0043 1213 150
Prost im Prater
Es ist bewölkt und leicht feucht. Nach einem Rundgang durch das doch ziemlich leere Pratergelände trinken wir ein Viertele und essen eine Kleinigkeit in einem Biergartenlokal. Am Ende kommt sogar die Sonne durch und damit wird es auch gleich merklich wärmer. Na, so kann es weitergehen mit der Wetterentwicklung.

Um 13.30 Uhr sind wir im Hotelzimmer und machen Siesta bis 16 Uhr - die letzte Nacht hat doch nicht genügend Schlaf gebracht. Im Hotel bekommen wir leider keinen Kaffee, darum fahren wir in die Stadt.

In der Straße Graben kommen wir nach langem Warten und Lokalwechsel schließlich in den Genuss der braunen Köstlichkeit.

Hotelzimmer im Lasalle  

Um 18 Uhr pünktlich sind wir wieder im Hotel, zum Meeting mit unserem Reiseveranstalter Velotouring und zur Einweisung. Wir lernen unsere Reisebegleiter der nächsten 8 Tage kennen. Ernö, der uns auf dem Fahrrad begleiten und uns die Strecke zeigen wird, und Peter, der mit seinem VW-Bus mit Fahrradtrailer ständig unseren Weg kreuzen und unser Gepäck transportieren wird.

Alle Teilnehmer der "Radelgruppe" stellen sich kurz vor, und berichten von eventuellen Rad-Aktivitäten in der Vergangenheit. Wir stellen fest, dass wir ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus allen Teilen unseres Landes sind. Das verspricht interessant zu werden. - Nachdem uns die grünen Velotouring-Radtaschen ausgehändigt wurden, verabschieden wir uns bis morgen früh um 9 Uhr zum "Anpassen" der Fahrräder.

 

Blick auf Reichsbrücke und UNO-City

 

Am Donauufer

Zum Abendessen finden wir ein nettes Lokal ganz in der Nähe des Hotels. Wir können draußen auf der überdachten Terrasse sitzen. Das ist auch gut so, denn es fängt ganz fürchterlich an zu regnen.
Hoffentlich ist das kein böses Omen für unsere Radtour. Soll es sich also ruhig abregnen, dann ist es wenigstens die nächsten Tage trocken.