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Nach dem Frühstück kaufen wir uns eine
Budapest-Card für 2 Tage, da man dann für die Stadtrundfahrt
nur den halben Preis bezahlen muß.
Wir melden uns für eine Stadtbesichtigung
an (um 14 Uhr ab Hotel) und fahren jetzt mit der Metro in die Innenstadt
bis Endstation "Vörösmarty ter".
Wir haben herrlichen Sonnenschein und genießen
den Anblick der Donau und - auf der anderen Flußseite - der
Burg.
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| Über die Kettenbrücke gehen wir
nach Buda und fahren mit der Standseilbahn zur Burg hinauf.
Die Anlage ist beeindruckend. Der Burgpalast gewährt einen
herrlichen Ausblick auf die Stadt |
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Er wurde um 1250 erbaut und erhielt sein barockes
Aussehen im 18. Jh. Auf der Rückseite der Anlage sind noch
große Ausgrabungsflächen zu sehen.
Wir gehen weiter zur Fischerbastei. In der Matthiaskirche
finden Proben des Symphonie-Orchesters statt. Die Kirche ist wunderschön,
es ist die Krönungskirche von Franz Joseph I. Er wurde hier
1867 mit Elisabeth von Österreich zum Kaiser gekrönt.
Vor dem Gotteshaus befindet sich die Pestsäule - das Gegenstück
zu der in Wien.
Da wir um 14 Uhr im Hotel sein müssen wegen
der Abfahrt zur Stadtrundfahrt, kürzen wir den Besuch der Burganlage
etwas ab und gehen über die Treppen hinunter nach Buda. Auf
halber Höhe sehen wir einen Bus mit der Aufschrift "Elite-Reisen".
Mensch, das sind doch Bergedorfer! Ein Wort zum Busfahrer und einigen
anwesenden Reisenden bestätigt unsere Vermutung. Es handelt
sich um eine Reisegesellschaft, die mit Elite-Reisen eine Rundfahrt
durch Ungarn macht. Die Welt ist eben ein Dorf! Wir versprechen,
Bergedorf einen Gruß auszurichten bei unserer Rückkehr.
In einem ABC-Markt kaufen wir uns Wasser und Brot
und setzen uns an die Donau zum Picknicken.
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Um 14 Uhr bringt uns der Transferbus
zum großen Bus am Fuße des Parlamentes. Dort starten wir
um 14.45 Uhr unsere Rundfahrt. Leider haben wir bei dieser Stadtrundfahrt
keine Ermäßigung durch die Budapest-Card, die Vorteile
gelten nur für andere Betriebe. Schade, wenn wir das gewußt
hätten ... |
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Die Reiseleiterin heißt Susanne und hat
eine "schwäbische" Großmutter. Sie erklärt
uns "ihre" Stadt in deutsch und englisch. Sie bringt alles
sehr anschaulich und plausibel, es wirkt nicht wie auswendig gelernt.
Wir fahren am Parlament - es wurde nach dem Vorbild
der Londoner Houses of Parliament
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| 1885 - 1902 gebaut - vorbei durch die Straßen
von Pest, über die Margaretenbrücke (Margithid) mit Blick
auf die Margareteninsel nach Buda.Vorbei am türkischen Bad fahren
wir auf den Burgberg. |
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Oben verlassen wir den Bus und gehen gemeinsam
in die Matthiaskirche, die als Krönungskirche eine wichtige
Rolle spielte. Sie hat ein wunderschönes Dach aus farbigen
Fliesen, die in der gleichen Art hergestellt wurden, wie die auf
dem Dach des Stephansdoms in Wien. Weiter geht's vorbei an der Fischerbastei
und mit Ziel und Blick auf die Zitadelle besteigen wir wieder unseren
Bus. Wir umkreisen die Freiheitsstatue und haben anschließend
einen 10-minütigen Fotostop.
Unsere Susanne kauft sich am Kiosk eine hübsch-kitschige
Sonnenuntergangkarte vom Balaton. Auf unsere Frage nach zu befahrenen
Straßen um den See, antwortet sie mit "ja" und gibt
die Länge mit 360 Kilometern an.
Das war für uns das Stichwort und ab jetzt
steht es für Heiko und mich fest: Nächstes Jahr radeln
wir um den Plattensee mit unserem Gepäck auf dem Rad!
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Wir fahren zurück nach Pest, am
Bahnhof Keleti (ab hier fährt morgen unser Zug nach Wien) vorbei
zum Stadtwäldchen (Liget = Name unseres Hotels) und zum Heldenplatz
(Hösök tere) am Ende der Andrassy utca. Der Heldenplatz
wird eingerahmt von zwei Museen. Auf der linken Seite vom Museum der
bildenden Künste. Es befindet sich hier eine der größten
Sammlungen spanischer Kunst, aber keine ungarischen Werke. |
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| Auf der rechten Seite des Platzes befindet
sich die Kunsthalle. Zeitweilige Ausstellungen zeigen Werke der bildenden
Künste, des Kunstgewerbes, der Fotokunst der Industrieformgestaltung
und der neuesten Kunstströmungen aus Ungarn und aller Welt. Wir
machen noch einige Fotos von dem |
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| 36 m hohen Millenniumsdenkmal mit dem Erzengel
Gabriel auf der Spitze, ebenso von der Säulenhalle mit den ungarischen
Fürsten und Freiheitskämpfern, und natürlich von Arpad,
dem landnehmenden ungarischen Heerführer. |
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Danach geht es zurück in die City. Wir verlassen
den Bus am Hotel Interconti. Auf dem Vörösmarty-ter trinken
wir ein echtes ungarisches Bier, denn wir haben mächtigen Durst.
Zum Essen gehen wir heute in den Keller "Pater
Bonifac", der unserem Hotel gegenüber liegt und uns von
Fritz wegen seiner moderaten Preis und urigen Atmosphäre empfohlen
wurde.
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Wir essen Rostbraten mit Zwiebeln (900
Ft) und trinken Weißwein (Olaszrisling) für 300 pro Liter.
Anschließend zur Verdauung gibt es einen Barack Palinka. Oh,
der ist lecker. Wir bitten um eine ganze Flasche für die Heimat,
die wir morgen abholen wollen. Denn morgen mittag werden wir auch
hier unsere Henkersmahlzeit einnehmen. |
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Gegen 22 Uhr verlagern wir unsere Aktivitäten
in die Hotelbar des "Liget". Dort genehmigen wir uns noch
2 Flaschen Chardonnay, wovon garantiert eine Flasche zuviel war
(Heiko weiß am nächsten Morgen nicht mehr, wie er ins
Bett gekommen war, und Rolf kriegte augenscheinlich auch nicht mehr
alle Details des Abends zusammen). Aber zum Abschluß unserer
so erfolgreichen Radtour durfte man dann auch schon mal ein wenig
intensiver feiern! Ich habe vor dem Zubettgehen noch bei Andrea
angerufen, um ihr zu sagen, daß wir glücklich in Budapest
angekommen sind.
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| 10. Tag - 24. Aug. 1999 Dienstag |
Budapest - Hamburg / Rückreise |
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Wir, Heiko und ich, kommen mit 35-minütiger
Verspätung zum Frühstück, was allerdings auf einem
Mißverständnis beruht. Wir hatten gestern abend zunächst
erwogen, heute statt 9 Uhr schon um 8.30 Uhr zu frühstücken,
um danach die Koffer zu packen. Heiko und ich waren allerdings der
Meinung, daß wir am Ende des Abends ob derer Heftigkeit wieder
auf die zuerst angepeilte Uhrzeit von 9 Uhr zurückgekommen
waren. Dafür hatten wir die Koffer schon vollständig vor
dem Frühstück gepackt. - Sorry, aber wir haben es alle
überlebt.
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Wir können unser Gepäck an der Rezeption
deponieren und fahren ein letztes Mal mit der Metro in die City.
Die Metro in Budapest ist übrigens die älteste auf dem
europäischen Festland. Sie ist eine Millenniumsbahn, nämlich
1896 fertiggestellt.
In der Vaci utca erweitere ich meinen Bestand
an Kochbüchern um eines von Karoly Gundel und genehmige mir
ein Buch über Budapest und Szentendre.
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Wir schlendern zur Donau, und an den Marktständen
kaufe ich für Nici ein T-Shirt. Ilse nimmt für ihre 4
Enkelkinder Trinkbecher. Dann genießen wir am Vörösmarty
ter noch einen letzten Wein und fahren danach zum Etterem Pater
Bonifac. In der Szondi utca besorgen wir uns noch Wurst und Brot
zum Wein im Zug.
Der Tisch für uns ist schon eingedeckt, es
stehen auch schon Gläser bereit.
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Wir essen heute ein Gericht, das mit Kreide an
die Innenseite der Tür geschrieben ist: "Sertespörkölt"
= Schweinegulasch für 480 HUF, dazu Nockerln und Olaszrizling.
Der Wirt hat für uns zwei Flaschen Barack-Pálinka bereitgestellt.
Auf unsere Bitte füllt er uns noch eine Zwei-Liter-Flasche
voll Wein für unsere Heimreise.
Danach holen wir unser Gepäck aus dem Hotel.
Es ist jetzt 14.30 Uhr und unser Zug geht um 15.25 Uhr vom Keleti.
An der Rezeption des Hotels ist man sich nicht ganz sicher, bis
zu welcher Station wir mit der Buslinie 75 (fährt direkt vor
dem Hotel ab) fahren müssen.
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Dann nennt man uns als Ziel die Endstation. Bis dort sind es lt.
Fahrplan 28 Minuten zu fahren, im Hotel sprach man aber von 15-20
Minuten. Das kann doch nicht so ganz stimmen! Aus dem Fahrplan kann
ich nichts erkennen, was auf den Ostbahnhof Keleti hinweist. Darum
bleibe ich vorne beim Fahrer stehen und versuche, von ihm die richtige
Information zu erhalten. Aber hier handelt es sich um einen der
ganz wenigen unfreundlichen Ungarn. Er reagiert überhaupt nicht,
auch nicht auf englisch. - Er übersieht und überhört
mich einfach!!
Wir fahren einige Stationen. Heiko, Ilse und Rolf stehen in der
Mitte des Busses, dann steigt eine Dame ein, die ich auf englisch
anspreche und die mir auch auf englisch antwortet.Ein Lichtblick!
Aber ihr Englisch ist so wenig und so gebrochen, somit ist die Verständigung
trotzdem mühsam. Sie schließt sich mit dem Busfahrer
kurz, der i h r auch bereitwillig antwortet. Ich verständige
mich mit ihr dahingehend, daß sie mir signalisiert, wenn wir
die nächste Haltestelle aussteigen müssen.
Dann ist es soweit (es ist jetzt 15 Uhr), aber
im Hinausgehen erfahre ich, daß wir in die Metro umsteigen
müssen. Mensch, das ist ja etwas ganz anderes! Damit habe ich
ja nicht gerechnet! Und wo sind wir denn überhaupt? Welche
Metrolinie müssen wir hier nehmen, denn hier scheint ein Busbahnhof
und ein Metroumsteigebahnhof zu sein.
Und in 25 Minuten fährt unser Zug nach Wien!!
- Mit uns??
Jetzt bleibt uns nur noch ein Taxi. Heiko und
Rolf gehen zum Taxistand und nach einigem Hin und Her sitzen wir
im Auto und nach weiteren 5 Minuten sind wir am Ostbahnhof Keleti.
Leider hat uns dieser vorangegangene Streß
etwas beeinflußt, somit beachten wir den neobarocken Bau aus
Stahl und Glas, der in den Jahren von 1870 - 1877 von Gustave Eiffel
gebaut wurde, nicht gebührend. Immerhin handelt es sich um
einen der schönsten Bahnhöfe Europas!
Wir sind da, aber unser Zug noch nicht! Er rollt
endlich mit 30-minütiger Verspätung ein.
Wir stürmen hinein, erwischen ein leeres Abteil und befördern
unser Gepäck nach oben. Gott sei Dank, das hat ja noch gut
geklappt.
Wir sitzen kaum, da kommt ein rothaariges Männlein
mit Mami, 2 Koffern, Tasche und Golfrucksack, mit roter Baseball-Kappe
auf verkniffenem Gesicht, ins Abteil. Er behauptet, reserviert zu
haben, obgleich an der Tür keine Reservierung angezeigt ist.
Aber das Problem haben andere Reisende auch, wie wir unschwer mit
anhören können.
Das rote Männlein befördert sein Gepäck
nach oben, auf unsere Koffer drauf, ohne ein Wort zu sagen. Auf
die Bitte, den Koffer, der auf dem Gepäcknetz mir gegenüber
oben drauf liegt zu entfernen, da beim Bremsen des Zuges er als
Geschoß mit Sicherheit auf mir landen würde, reagiert
er überhaupt nicht. Darum schnappt Heiko sich den Koffer mit
der Bemerkung: "Ich will nicht, daß meine Frau erschlagen
wird", und befördert ihn unter seinen Sitz. Darauf wird
das Männlein (belgischer Herkunft) wütend, ergreift seinen
Koffer und stellt ihn zwischen sich und seine Mami in den Türeingang.
Nach ca. 3 Stunden Fahrt - gegen 19 Uhr - erreichen
wir Wien-Westbahnhof.
Bubi geht zum Zug nach Oostende, wir suchen unseren nach Hamburg-Altona.
Er ist schon bereitgestellt, und wir können hinein, obgleich
die Abfahrt erst um 19.45 Uhr ist.
Heiko und ich gehen noch zur "Getränkerückgabe"
im Bahnhof und kommen dort mit einem Herrn ins Gespräch, der
auch in Budapest eingestiegen ist. Er gehört zu einer Gruppe
von 14 Personen, die schon ab Budapest Plätze reserviert hatten,
aber die Reservierungen nicht angezeigt worden waren. Darum gab
es bei 14 Personen natürlich massive Probleme
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| Unser Zug startet pünktlich, und
wir beginnen mit unserem "Abendmahl". Spartanisch, lecker,
hat was! Dazu Wein von Pater Bonifac. Es wird langsam dunkel, fast
eine Stunde eher als auf der Hinfahrt. |
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Wir errechnen, daß wir gegen 21 - 21.30
Uhr Melk passieren müßten.Auf diesen Anblick der angestrahlten
Stiftskirche sind wir doch sehr gespannt. Ich werde versuchen, vom
Zug aus zu fotografieren. Darum schalte ich den Blitz schon vorsorglich
aus, damit der sich nicht in der Scheibe spiegelt. Um nur nicht den
richtigen Moment zu verpassen, löschen wir auch das Licht im
Abteil. Wir warten und warten, glauben, nun ist es soweit, nein, noch
nicht, aber jetzt kommt sie, aber wieder ist es eine andere angestrahlte
Kirche. Ganz schön spannend, das Ganze! Melk läßt
auf sich warten! Heiko schläft im Dunkeln schon fast ein. Dann
läuft der Zug in den Bahnhof Linz ein, und damit steht für
uns fest, wir sind an Melk vorbei. Entweder war die Stiftskirche nicht
angestrahlt, was nicht sehr wahrscheinlich ist, oder der Zug ist eine
andere Strecke und damit nicht über Melk gefahren. Schade, es
wäre so schön gewesen! |
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Unser Nachtruhe beginnt eher als auf der Hinfahrt.
Mit Mühe(!) leeren wir die Weinflasche und um 22.30 Uhr ist
Zapfenstreich. Beim letzten Gang zum Klo stelle ich fest, das unser
Abteil das letzte ist, das noch erleuchtet ist.
Diesmal klappen wir die mittleren Liegen hoch,
die Männer legen dort ihre müden Glieder nieder, und Ilse
und ich haben dadurch auf den unteren Flächen mehr Platz.
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| Diesmal finde auch ich etwas Ruhe. Die Bahnhöfe
Passau und Regensburg verschlafe ich, in Nürnberg sehe ich aus
dem Fenster. Auf dem gegenüberliegenden Gleis hält der Zug
nach Oostende mit Männlein und Mami.
Das Bett ist wahnsinnig hart, darum ist für
mich an einen festen Schlaf nicht zu denken. Trotzdem werde ich
erst kurz vor Hannover wieder wach. Um 6.15 Uhr rollt der Euro-Night
in den Bahnhof.
So langsam erwacht der Tag. Am Horizont ist ein
breiter orangefarbener Streifen und der schwarze Nachthimmel ist
inzwischen dunkelblau. Es liegt eine große Stille über
den Feldern, und bei uns im Abteil ertönt das gleichmäßige
Atmen und leise Schnarchen meiner Reisegenossen.
Ich lege mich noch ein wenig auf's Ohr, aber als der Schaffner mir
die Fahrkarte in die Hand drückt mit den Worten "Bitte
sehr, Frau Chefin", ist für mich die Nacht endgültig
zuende.
Wir bauen unsere Betten zurück, legen die
Bettücher und Decken zusammen, und gegen 7 Uhr kommt der Schaffner
und kredenzt uns das Frühstück - 2 Brötchen, Marmelade,
Butter und ein Becher Kaffee. Es schmeckt uns besser als auf der
Hinfahrt, aber das liegt sicher an dem sehr freundlichen Schaffner.
Pünktlich um 7.48 Uhr fahren wir in den Bahnhof
Hamburg-Dammtor ein. Um 8.00 Uhr kommt unsere S-Bahn und in Nettelnburg
auf dem Bahnhof steht Grefes Schwiegersohn Ulrich, um uns und unser
Gepäck nach Hause zu fahren.
So schnell vergehen 10 schöne Urlaubstage,
von denen man sicher noch lange reden und schwärmen wird.
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| Für Heiko und mich steht fest:
das war erst unser erster Ungarn-Radurlaub. Der nächste ist schon
in der Planung, dann heißt es für uns wieder: |
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Ungarn - wir kommen! |
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