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| 14.05.2000 - Sonntag:Das
Frühstück nehmen wir im Irish-Pub ein, es ist im Pensionspreis
enthalten (7.400 Ft. = DM 55,--). Dann wird das Auto wieder beladen
und die Fahrt Richtung Heimat beginnt. Unser Weg führt uns über
die B 1 nach Mosonmagyaróvár. Eigentlich haben wir die
Absicht, hier eine Nacht zu verbringen, aber als wir um 11 Uhr schon
dieses Ziel erreicht haben, disponieren wir um. Wir beschließen,
zunächst nach Österreich zu fahren; dann wollen wir weitersehen.
Da wir keine Schillinge haben, aber auch kein
Geld wechseln wollen, fahren wir hinter Wien an eine Raststätte,
um uns Brötchen und Getränke zu kaufen, die wir hier mit
Kreditkarte bezahlen können.
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Als wir weiterfahren steht es für uns fest,
unser nächstes Ziel ist Regensburg, da es wahrscheinlich
günstiger ist, am arbeitsfreien Sonntag bei Emmingers zu erscheinen,
als am Montag.
Es ist wahnsinnig warm im Auto, die Sonne knallt
vom blauen wolkenlosen Himmel. Um 16.30 Uhr sind wir in Straubing.
telefonieren mit Heinz und kündigen unseren Besuch an.
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In Regensburg fahren
wir zum Hotel Wiendl, duschen und gehen zufuß zu den Emmingers.
Dort sitzen wir im Garten, Tante Erna ist auch dort. Nach unserer
langen Sendepause kommen wir erstmals wieder ins Gespräch. Um
22 Uhr brechen wir auf und sagen zu, morgen vor der Heimfahrt noch
kurz reinzuschauen.
15.05.2000 - Montag:
Nach dem Frühstück fahren wir zum nächsten Bankautomaten,
danach ins Blumengeschäft und kaufen eine Rose im Topf für
Margret. Um sich von uns zu verabschieden kommt Heinz noch kurz
vom Geschäft nach Haus, ebenso erscheint Tante Erna, dann beginnt
unsere Heimfahrt.
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Wir fahren auf der A 3 Richtung Nürnberg und entscheiden uns,
über Thüringen nach Norden zu fahren. Vor 2 Jahren, als
Heiko mit Rainer und Wolfgang über den Rennsteig gewandert
ist, haben wir im Anschluss daran mit Gudrun und Wolfgang eine Fahrt
nach Schmalkalden gemacht.
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| Und dieses Städtchen mit der historischen
Altstadt hatte es uns damals angetan, so dass wir es uns als heutiges
Ziel vorstellen können. Wir fahren am Nürnberger Kreuz zunächst
auf die A 9 Richtung Berlin, stellen aber fest, dass es ungünstig
ist.Darum geht's zurück auf die A 3 und am Kreuz Fürth/Erlangen
auf die A 73, die hinter Bamberg in die B 4 mündet. Es geht an
Coburg vorbei in Richtung Zella-Mehlis. Über Oberhof gelangen
wir auf einer wunderschönen -teilweise - Serpentinenstrecke am
Rande des Rennsteigs nach Schmalkalden. |
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Wir suchen die Touristeninformation und buchen
ein Zimmer in der Pension "Grünes Tor". Dort hatten
wir vor 2 Jahren mit den Retelsdorfs im Innenhof gesessen und waren
beeindruckt von dem alten Haus und dem Ambiente.Es handelt sich
um ein ca. 400 Jahre altes dreigeschossiges Fachwerkhaus auf romanischen
Grundmauern. Im hinteren Teil befindet sich das Restaurant mit einer
Vielzahl von Räumlichkeiten im mittelalterlichen Stil, z.B.
die "Grotte" und das "Landgrafengewölbe",
Weinkeller, Konferenzräume sowie die "Marktpfalz".
Die Hotelzimmer sind traumhaft im mittelalterlichen Ambiente hergerichtet.
Der barocke Innenhof ist eingerahmt von Laubengängen.
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Nachdem wir gegessen haben, (Rinderroulade
mit Rotkohl und echten Thüringer Knödeln für mich,
Heikos Wahl fällt auf Rippchen gegrillt - Rindfleisch mit Meerrettich
ist ausgegangen -) machen wir noch einen Bummel durch das Städtchenund
einen Besuch am Schloß Wilhelmsburg, dem Wahrzeichen Schmalkaldens. |
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| Von dort hat man einen traumhaften
Blick über den Ort bis zum Thüringer Wald. Wir genießen
die Abendstimmung und die Stille. |
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16.05.2000 - Dienstag: Nach dem Frühstück
und dem Bezahlen (DM 120,-- für das DZ inkl. Frühstück)
machen wir noch einen Besuch in der Stadtkirche St. Georg.
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Es handelt sich um eine spätgotische Hallenkirche
mit zwei unterschiedlichen Türmen und einem Dachreiter mit
Uhr, Sensenmann und Jungfrau. Sie wurde um 1500 gebaut. Wichtigstes
Ereignis war die Predigt Martin Luthers im Jahre 1537 anlässlich
der Tagung des Schmalkaldischen Bundes
Danach belädt Heiko
das Auto mit den Rädern, dann räumen wir das Zimmer und
starten zu unserer endgültigen Heimreise.
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| Wir fahren auf Eisenach und gehen dort auf die
Autobahn A 4 und am Kirchheimer Dreieck auf die A 7. Die Straßen
sind gut zu befahren, wir haben keine Staus. Es ist sehr warm. In
Kassel-Nord machen wir einen Tankstopp, in Seesen eine Kaffeepause,
und um 16 Uhr sind wir am Hackmackbogen.
Vor dem Haus treffen wir auf Ilse - bei der Gartenarbeit
-, dann folgt ein Anruf von Eike, der sich freut, dass wir wieder
im Lande sind und er uns von seinen Sorgen, die ihn quälen,
berichten kann. Danach treffen wir im Garten auf die Nachbarn. Der
Abend endet um Mitternacht auf unserer Terrasse mit Chrosts.
So ging nach knapp drei Wochen unser Balatonurlaub
zu Ende. Es war ein sehr schöner Urlaub, mal wieder ganz anders.
Wir haben viel gesehen, viel erlebt und für uns festgestellt,
dass wir mit uns und unserer Leistung voll zufrieden sein können.
Wir wälzen jetzt schon wieder Radwander-Kataloge, surfen im
Internet und suchen nach weiteren interessanten Touren und Zielen
in Ungarn, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit, denn dieses Land
hat es uns angetan.
Doch nun heißt es erst einmal, Nacharbeit
leisten, Fotos entwickeln lassen und einkleben, Reisebericht schreiben,
formatieren und layouten - und - und - und ... .
Und als nächstes Ziel steht zunächst
Laspuña auf dem Plan, da ist auch wieder die Kondition gefragt.
Aber wir haben da keine Bedenken und freuen uns auf einen fröhlichen
und sicher erlebnisreichen Wanderurlaub mit unseren sechs Nachbarn.
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