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| Am Morgen ist Katzenwäsche angesagt in unserer
sehr einfachen Privatunterkunft. Unsere Wirtin verabschiedet uns mit
der rechten Hand auf dem Herzen und öffnet uns das große
Tor. |
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Bei Adam im "Granarius" gibt es Frühstück
- Wurst, Speck, Schinken (viel zu viel), Omelett, Käse und
Marmelade. Dazu zunächst Espresso, danach Kaffee Melange, den
wir anfangs für Milch halten, da er so hell ist.
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Um 10.30 Uhr starten wir unsere
nächste Etappe Richtung Badacsony. Zunächst müssen
wir 5 Kilometer Steigung meistern bis Mencshely, dann diagonal in
südwestliche Richtung . Über Obudavár, Szentantalfa
und Tagyon kommen wir nach Köveskál.Dort machen wir eine
Trinkpause (1 Gespritzter 0,3 l = 55 Ft, die 0,7l Trinkflasche aufgefüllt
120 Ft). |
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Hier wird der Wein noch mit dem Hohlmaß
aus einem großen Behälter geholt.
½ Stunde nach Verlassen von Dörgicse hatte es zu regnen
begonnen, so dass wir unsere Regenjacken angezogen haben. Hier in
Köveskál scheint wieder die Sonne und während wir
uns den Gespritzten genehmigen, liegen unsere Jacken zum Trocknen
auf den Rädern. |
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| Von jetzt ab geht es überwiegend bergab durch
kleine Weindörfer inmitten einer wunderschönen Landschaft.
Damit wir nicht übermütig werden, haben wir doch noch die
eine oder andere Steigung zu meistern. |
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Wir landen in Badacsonytomaj zunächst an
der B 712. Nach einem Blick auf die Ortstafel erscheint uns die
Straße "Romai utca" die richtige Gegend zu sein,
um ein angenehmes Quartier für die kommende Nacht zu finden.
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| Wir sehen einen Hinweis auf "Borbarátok"
(Weinfreunde), finden das Haus und sind angenehm überrascht.
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| Das Doppelzimmer kostet DM 55,-- inkl.
Frühstück und ist sehr schön. Es liegt nach hinten
heraus, mit Blick auf den Plattensee und hat einen kleinen Balkon |
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Nachdem wir eine kleine Erfrischung zu uns genommen
haben, gehen wir runter zum Strand. Es ist hier alles sehr schön
angelegt, sogar mit aufgeschüttetem Sand zum Spielen. Ansonsten
gibt es auch hier wie überall Steine am Ufer, eine aus Beton
gegossene Uferbefestigung und als Einstieg ins Wasser die altbekannten
Treppengestelle.
Zum Abendessen sitzen wir im Restaurant unseres
Hotels - im Garten. Heiko isst gebackenen Karpfen und Bratkartoffeln
auf ungarische Art, davor Oma Luiza Suppe (Hühnersuppe). Ich
entscheide mich für Lendenschnitte mit Gurken, Soße und
Stampfkartoffeln mit Zwiebeln.
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Der Hauswein, ein Olaszrizling, schmeckt
uns nicht, darum trinken wir eine Flasche Chardonnay. Danach einen
Roten, von dem wir restlos begeistert sind. Es handelt sich um eine
Spezialität des Hauses.
Wir beenden den Abend mit einem leckeren
"Gundel-Palatcsinta" (mit Walnußcremefüllung
und Schokoladensoße). Eine wahre Kalorienbombe, aber superlecker
- und wo bekommen wir den schon außer in Ungarn? Also wird
gesündigt.
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