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Nach dem Frühstück
schreibe ich weiter an meinen "Hausaufgaben". Letzte Nacht
hatte ich schon leichten Stress, weil ich mal wieder sehr im Rückstand
war. Es ist aber auch nicht einfach, sich die Zeit zum Schreiben zu
nehmen, da es für Heiko dann langweilig ist.
Heute wollen wir mit dem Bus nach Füred,
und ich nehme meine Kladde mit. Es wird sich schon die eine oder
andere Gelegenheit zum Schreiben ergeben.
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Der Bus fährt gegen 11 Uhr, der Fahrpreis
beträgt 264 Ft. p.P. Wir fahren bis zur Endstation - Bahnhof
- und gehen den Weg in Richtung See zurück.
Wir stoßen als erstes auf die im klassizistischen
Stil erbaute Rundkirche mit den hübschen vier Säulen in
der Vorhalle.
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| In Richtung Hafen schlendernd, sehen
wir zur Linken die "Blaha Lujza Villa". Die Blaha Lujza
war die Nachtigall der Nation zu Beginn des 20.Jahrhunderts. Heute
ist hier ein Hotel mit Etterem / Restaurant. Sehr gediegen, mit angenehmer
Atmosphäre und empfehlenswerter Küche. Die Preise sind recht
moderat. |
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| Wir schlendern zum Gyógy tér
(Heilsplatz) mit dem klassizistischen Kurpavillon. Zusammen mit der
Kossuth-Quelle aus dem Jahre 1800 und den vielen historischen Bauten
bildet er den Mittelpunkt der Altstadt. |
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| Dann bummeln wir zum Hafen, zur Promenade
und der Tagore-Allee. Benannt wurde diese Promenade nach dem indischen
Dichter Rabindranath Tagore,der hier im November 1926 im Herzsanatorium
zur Kur weilte und zum Dank hier eine Linde pflanzte. Das taten ihm
seither viele Berühmtheiten nach, so dass dadurch eine richtige
Allee entstand. |
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| Erst 1865 begann man mit dem Aufschütten
der Promenade sowie der Pflanzung von Pappeln. Im Jahre 1972 fielen
die Bäume allerdings einem Wirbelsturm zum Opfer, seither wird
der Uferweg von Platanen gesäumt. Hier findet man auch eine Anzahl
von Skulpturen. |
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Nach dem Rundgang im historischen Kern
essen wir im Blaha Lujza Etterem zu Mittag. - Wir beschließen,
den Bus um 15.54 Uhr zurück nach Tihany zu nehmen und nutzen
die Zeit für einen Bummel an der Mole. |
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Der Bus kommt pünktlich und wieder
im Hotel angekommen, schnappen wir unsere Badesachen und tauchen zur
Erfrischung in den Pool. Dann geht's zum Essen ins Restaurant. Bei
der Gelegenheit werden auch die Grußkarten für die Kollegen
und Nachbarn geschrieben. |
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| Abends gehen wir in die "Kovacz-Borozo"
und sitzen gemütlich unter einem Dach aus Weinranken. Auch hier
oben hat man einen wunderschönen Blick fast auf den gesamten
See und das langgestreckte gegenüberliegende Ufer. Und dabei
wird uns klar, dass wir die gesamte Strecke, die wir hier sehen, mit
dem Fahrrad abgefahren sind. Das ist eigentlich doch eine beachtliche
Leistung - meinen wir. |
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