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| Das Frühstück wird uns heute ausnahmsweise
von Madame serviert, die auch das Geld für das Zimmer (5 Nächte
= DM 200,--) kassiert. Danach belädt Heiko unsere Räder,
und um 9.50 Uhr rollen wir vom Hof ( unser Auto bleibt dort stehen).Wir
fahren bei uns "gleich rechts um die Ecke" und brauchen
dadurch nicht durch Keszthely zu radeln. Die Sonne scheint, aber es
ist noch ein wenig frisch. |
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| Entlang der Bahnlinie geht es nun auf einem wunderschönen
Radweg durch die Natur. Links ahnt man den See, rechts von uns ist
Wald. Und in dieser herrlichen Stimmung hat uns auch unser Freund,
der Kuckuck, wiedergefunden und begrüßt uns laut und ausdauernd.
In Balatonmariafürdo machen wir eine Wasserrast und nehmen noch
Wasserflaschen mit. |
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Unsere Fahrt geht teilweise auf guten
Rad(- und Fuß)wegen, dann mal wieder auf befahrenen Landstraßen.
Wir kommen durch Fonyód und stellen fest, dass überall
noch tote Hose ist, was die Saison anbelangt. Viele Häuser -
Pensionen und Hotels, wie auch ABC-Mini-Märkte - sind noch geschlossen.So
geht es weiter über Balatonboglar nach Balatonlelle. Kurz vorher
machen wir eine Trinkrast und beschließen, im "Familia-Hotel" |
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| nach einem Zimmer zu fragen (lt.www. ein einfaches
Hotel direkt am Strand gelegen und ganzjährig geöffnet).
Es ist schnell gefunden, aber leider wie viele andere noch geschlossen. |
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Fast am Ende von Balatonlelle entdecken wir "Viktoria
Panzio und Etterem". Es macht auf uns einen guten Eindruck,
wir fragen nach einem Zimmer - und ziehen ein. DM 60,-- Zimmerpreis
inkl. Frühstück, da kann man nicht meckern. Außerdem
stellen wir fest, dass dieses Haus auch in unseren www-Unterlagen
ist.
Es ist inzwischen 16 Uhr, darum entschließen
wir uns zu einer Mahlzeit. Heiko isst Karpfen, ich Zander, wir trinken
1 ltr. Merlot und bezahlen für alles zusammen inkl. Trinkgeld
Ft.2.500 = DM 20,-- !
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Anschließend gehen wir an die
Mole und genießen die Stimmung. Die Ungarn sind begeisterte
Angler, die Anleger und Ufer sind bevölkert von Jungen und Alten.
Wir warten am Ufer und hoffen auf einen schönen Sonnenuntergang.Eine
Wolkenschicht schiebt sich vor die Sonne, aber 10 Minuten später
ist der Feuerball unterhalb dieser Schicht,und wir fotografieren dieses
für uns einmalige Erlebnis. Hoffentlich spiegelt sich diese Stimmung
auf dem Foto wieder. Dieser Anblick ist nicht zu beschreiben, er ist
einfach wirklich kitschig-schön!! |
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Unser heutiger Tag endet früh, dieser erste Tag war eigentlich
recht anstrengend. Mir fehlte wahrscheinlich noch ein wenig Kondition
durch meine "systemische Unordnung" von vorgestern und
unsere Fußwanderung von gestern. So kann es eigentlich nur
noch besser werden.
Unsere Tagesleistung heute waren ca. 55 km.
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