Donnerstag / Freitag
25/26.05.2006
3./4. Wanderung
Las Alpujarras
Donnerstag, 25.5.2006   sms-eMails

Nach dem Frühstück wartet bereits Agostin mit seinem Bus auf uns, um uns zu unserem heutigen Wandergebiet, den Las Alpujarras - einem Teil der Sierra Nevada - zu bringen. Wir fahren zunächst auf der A-44 gen Süden, dann geht es durch Lanjarón - bekannt durch seine Thermalquellen und einer der beliebtesten Kurorte in Spanien.

Agostin fährt uns ganz behutsam die enge und kurvenreiche Serpentinstrecke, immer dicht an der Abbruchkante, und nicht einmal ich habe irgendwelche Bedenken oder Angstgefühle, wenn der Bus mal wieder entgegenkommenden Fahrzeugen ausweichen muss.

Übersichtkarte
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Ruine einer maurischen Burg bei Lanjaron
Blick auf Lanjaron
immer an der Wand lang in Soportuja
... jetzt gehts los ...

In dem kleinen Dorf Soportuja beweist Agostin seine besonderen Fahrkünste, indem er auf dem kleinen engen Dorfplatz den großen Bus wendet. Die Strasse endet hier und wir sollen unterhalb des Dorfes abgesetzt werden.

Dort am Wanderweg GR 7, beginnen wir unsere heutige Wanderung. Sie führt uns durch das Tal des Poqueira nach Pampaneira, dem unteren der drei weißen Dörfer. Der Weg ist eng und bewachsen, teilweise steil, mal bergauf, mal bergab.

... tschüss Frau Lührs ...
Rudi was war das noch ?
mancher Sprung ist nötig
immer am Abhang
 
Die Vegetation ist sehr abwechslungsreich, wir sehen Pflanzen, die in unserem Lande nicht vorkommen. Wir machen Rast an einem Abhang, der so steil ist, dass nicht einmal der Rucksack einen festen Halt findet. Es ist sehr abenteuerlich!
 
Pause am Hang
Pampaneira + Bubion im Blick
Nach Überqueren des Flusses Poqeira erreichen wir nach einem kurzen aber kräftigen Anstieg den wunderschönen Ort Pampaneira. Mit seinen kleinen, winkligen Gassen, blumengeschmückten weißen Häusern, klebt er an dem Hang und strahlt in der Sonne.
letzter Anstieg nach Pampaneira
Mittagspause in Pampaneira
Eindrücke vom Ort

Wir entdecken in der Mitte des Ortes ein Restaurant mit entsprechend vielen freien Tischen, an denen wir uns niederlassen, um eine kleine Mittagsmahlzeit einzunehmen. Hier sitzt man herrlich unter schattenspendenden Bäumen.

Im Anschluss folgt ein kleiner Rundgang durch den Ort, mit der Möglichkeit des Kaufens in einem der vielen Souvenir-läden. Auch gibt es hier die in dieser Gegend als Andenken beliebten Flickenteppiche.

Am Ortsausgang wartet unser Bus mit Agostin auf uns; ebenso Frau Lührs, die an dieser Wanderung nicht teilgenommen hat.

Die Heimfahrt verläuft ein wenig müde, schließlich hat man ja auch etwas getan und frische Luft tut sein Übriges dazu.

Flickenteppiche
Schinken
Thomas im Wunderland
Aber die einstimmige Meinung war, dass es ein unvergleichlich schöner Tag war. Die Anstrengungen lagen zwar etwas über denen der vergangenen Tage, aber landschaftlich war es alles wunderschön. Und das Wetter hat auch heute wieder mitgespielt. Es war nicht zu heiß, zum Laufen einfach ideal.
Im Hotel angekommen, werden unsere Lebensgeister geweckt durch das inzwischen obligatorische Bad im Pool. Heute sind wir sogar die Einzigen im Wasser, das liegt vielleicht an der fehlenden Sonne. Es ist zwar trotzdem warm, aber es scheint psychologisch kalt zu sein. Alle Müdigkeit und Trägheit ist wie weggeblasen, und das Abendessen schmeckt hervorragend.
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Freitag, 26.6.2006   sms-eMails
Auch heute starten wir wieder früh mit dem Ziel Alpujarras. Wir fahren die gleiche Strecke wie gestern, über Lanjarón, durch Pampaneira und Bubión.
Blick vom Bus auf Granada
vorbei an Pampaneira und Bubion

Rudi macht uns hier auf die typischen Dächer der Häuser aufmerksam. Es handelt sich um Flachdächer aus Schiefer, die mit einer schwarzen Erde - "Launa", tonhaltig und wasserundurchlässig - bedeckt sind.

In Capileira, dem höchsten der weißen Dörfer, werden wir abgesetzt.

Die heutige Wanderung beginnt mit einem unendlichen Aufstieg, der uns - fast alle - ziemlich ins Schwitzen bringt.

Beim Aufstieg oberhalb von Capileira
"maurische"-Wasserverteilung
Thomas - ich will noch nicht zurück nach Capileira!!
... was wollen die Gestalten denn hier ??

Die Sonne macht sich heute rar, es überwiegen die grauen Wolken, die auch hin und wieder ein paar Tropfen ablassen.

Am Poqueira-Kraftwerk machen wir eine kleine Rast - im Regenzeug. Dann geht es auf der anderen Seite des Poqueira-Tales wieder zurück in Richtung Capileira. Der Weg ist eng, dicht bewachsen und häufig dicht am Abgrund.

am Poqueira-Kraftwerk
immer oberhalb des Flusses entlang des Poqueira-Tales
es geht auf die andere Talseite
Rudi - wie war das noch mit der Botanik

Aber sehr abwechslungsreich durch die Flora und Fauna und teilweise rauschende Bäche, die es zu überspringen gilt.

Dann erreichen wir Capileira und können im Garten eines kleinen Restaurants einen kleinen Imbiss zu uns nehmen. Nach einem Bummel durch den wunderschönen Ort, fährt uns Agostin wieder mit seiner ruhigen und sicheren Fahrweise zurück ins Hotel in Granada.

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